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der gegenseitig bedeckend und unterteufend erscheinen. SechsKalk - Bänke wechseln auf das Deutlichste mit basaltischenLagen.
Hierher gehört ferner eine von Bronn * am Monte Po-stille im Yicentinischen beobachtete Erscheinung. Trapp-artigeGebilde — zersezte Basalte, die jedoch in geringer Entfer-nung und mehr der Teufe zu sich schwarz, mit Olivin-Ein-schlüssen zeigen und Säulen - ähnlich abgesondert sind —treten aus dem lchthyolithen - Kalke ** hervor, wechselnschichtenweise mit demselben, verzweigen sich in horizon-taler Richtung zwischen den Kalklagen, wobei überall ihrbaldiges Auskeilen beobachtbar ist. (Taf. \I. Eig. 1*2.) —Auch der unterliegende Kalk, ausgezeichnet durch seinengrossen Reichthum an Nummuliten, hat Basalt-Gebilde aufzu-weisen , die zwischen seine Schichten eingedrungen sind.So namentlich im Ao/iCfl-Thale im Yeronesischen.
Manche denkwürdige Erscheinungen, welche basalti-sche Gänge im Lias (sogenannter Gryphiten - Kalk) mehrererSchottischen Inseln wahrnehmen lassen, gehören ebenfallshierher. Auf den Eilanden Mull, Egg u. s. w. findet manBasalt - Ablagerungen und Lias - Schichten im M eehsel miteinander. Namentlich über Egg verdanken wir 3Iaccullochinteressante Nachweisungen ***. Die oberste Trapp-Ablage-rung, 100 F. und darüber mächtig, ruht auf den Schichteneines weissen Sandsteines von 20 bis 50 Fuss Mächtigkeit.Unter dem Sandstein folgt abermals Trapp und sodann einebeträchtliche Reihe wenig starker Kalk-Schichten, die mit
^ Ergebnisse naturhistorisrher Krisen. I. B. S. 562.
** Der ältere charakteristische Grobkalk. Er fährt häufig Reste vonFischen in Abdrücken (daher die Benennung) : ferner Uebcrbleibselvon Schilfen, Blätter von Dikotyledonen lind Früchte. Das Gesteinwechsellagcrt in dünnen Schichten mit Milioliten-Kalk, der auch diehöhern Stellen einniinint, während in der Tiefe Nunnnuliten-Kalkherrscht.
” H Vstrni Islands. I'ol. I, p. 511. Taf. XIX, Fiy. 1 and Taf. XXIII,Fig. 5.