Band 
Zweite Abtheilung.
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drate absezzenden heissen Quellen m Island , m der AltVeryne, in Indien u. s. w. ausmacht.

Die Opal-artigen Massen und das Kalkigefindet man, so u. a. am Gergovia - Berge, auf eigenthümliclieWeise verbunden. Grössere und kleinere mehr und weni-ger scharfkantige Kalk-Stücke erscheinen versenkt in Opal-Substanz. Das Aeussere dieser kalkigen Theile weicht auf-fallend ab von ihrer gewöhnlichen Beschaffenheit 5 sie sindum Vieles härter und geben sich bei analytischer Prüfungals bestehend aus Kieselerde, kohlensaurem Kalk und Wasserzu erkennen. Allein die Kieselerde ist in keiner chemischenVerbindung mit einem Theile des Kalkes 5 denn bei der Be-handlung mit Salzsäure findet keine Lösung derselben stattund die ausgeschiedene Kieselerde gelatinirt nicht, sondernist gleich sandartig fest *.

Die Hauptmassen kieseligen Tuffes wurden in den Bä-dern von Mont Dore gefunden, als man im Jahre 1825, beiGelegenheit der Einrichtung neuer Bäder, Nachgrabungenveranstaltete und auf verschüttete Bäder stiess, die aus derRömerzeit stammen. Der Absaz bildete eine 6 Fuss mäch-tige Lage und grosse Massen desselben lagen zur Zeit mei-nes Aufenthaltes in Mont Dore les Bains in der Nähe de^Baustätte **.

Die Quellen des kleinen Bade-Ortes St. Nectaire sezzerebenfalls einen Kieselsinter ab, der mitunter ein ganz Opal-artiges Aussehen hat und um deswillen bemerkenswerthist, weil die kleinen regellosen Weitungen welche er in Häu-figkeit umsehliesst nicht selten mit zierlichen Arragon-Nadelnausgekleidet sind ***.

Nach Versuchen, welche der Chemiker Herr Mohr aus Koblenz aufa . 0 n ' eine Veranlassung zu machen so gefällig war.

Auch in den Röhren, durch welche die Wasser nach den Bädern»*#. wcr den, findet man einen kieselig-eisenschiissigen Sinter.

as Ziiment des Mauerwerkes in den Römer - Bädern zu St. Nec -taire , und selbst das Holz aus den Wasser-Leitungen entnommen.