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Unters.
zeichen.
286 Vierte Classe. Vierter Abschnitt.
n.) Wahres oder gelbes Labkraut. Galium
verum.
Mit glcichbreiten. gefurchten, zu acht stehenden Blclttlern; und kurzen Blumenkragenden ^wetgen, Ga-lium foliis oüonis, linearibus, sulcatis; ramisfloriferis brevioribus. LINN Syst ve£. p»127. Sp. pl 155. Hort. Cliff 34. FI. buec.n 123. Mat. med. n. 46. ROY l.ugdb.236.MILL. Ic. t. 139. f 1. GOUAN. Monfp.66. GER. Prov 226 POLL 1 CH. »ist. n.152. SCOP. FI. Carn n. 133. BERG. Mat.med. p 62 MURRAY. Mat. med 1 p.371. Galium caule erecto, foliis plurimis ver-ticillatis linearibus. LINN. FI. Lapp. 6r.Galium verum. J. BAUH. bist. 3 p. 720.Galium luteum. C. BAUH. pin. 335. LOB.Ic. 804. Galium. DOD. pempt. 351. CAM.Epit. 868.
Diese Art , welche das wahre Galium drkAlten, dessen Dlvscorldes Meldung thut, seyn soll,wächst allenthalben in Europa häufig auf Wiesen undandern Feldern; und wird insgemein auch Waldstroh,Bettstroh, gelbes Jrauenbeekftroh, von den Frau.zose» Cailiet - last, und vv» den Engländern LacÜLZLettiliraw oder LdeelL-rennet genennct. Sie hateine perennirende Wurzel; und blühet im Junius undJulius. Ihr Stengel ist anfrechr, zween Schuh hochund drüber, stumpf-viereckig, und treibt an jeglichemGelenke zwey oder auch mehrere kurze Zweiglein. DieGelenke sind ei» wenig dick, und an jeDem Gelenkestehen acht bis zehn schmale, spitzige, öfters ein wenigzurückgebogene Blatter. Die Blumen find gelb, habeneinen ziemlich angenehmen Geruch, und wachsen in an»sehnlichen Risten am Ende des Stengels und der Zwei«ge. Das Vieh frißt diese Pflanze gern. Sie sollnach dem Zeugniß der meisten Schriftsteller viel Säu-re in sich haben, und an einigen Orte» zum Gerinnender Milch beym Kasemachen gebraucht werden, wovonfie auch im Deutschen, Französischen und Englischen
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