syi. Gatt. Röthe. ^ubis. zo;
zu sechs an jedem Gelenke, und zu imfcrff am Stengel f){b(ge»manchmal zu sieben in einem Wincl sterisörmig ausqe.hrenci ; sie sind oval, an beyden Enden lanzcnfbrmig zu-gespitzt , ungefehr drey bis vier Zoll lang »nd l» derMitte einen Zoll oder etwas drüber breit, hark, steif,
0»f der Oberfläche glatt und glanzendgrü», am Randeaber und unten an den Ribben, so wie die Blnmen-stielchen lind die Ecken des Stengels rauh und mit siei-fen Haaren oder Borsten besetzt. Die Dliiinenstieleentspringen an den obern Gelenken des Stengels und derZweige gerade gegen einander über, und trage» am En-de einen ästigen Strauß von ziemlich großen gelbenBlumen, deren Tliimcnkrone meistens in vier oder fünfbisweilen midi in sechs Abschnitte zerspalten ist, nach de-ren Anzahl sich, wie gewöhnlich, auch die Anzahl derStaubfaden richtet; hie darauf folgende Früchte sindschwarz. Der Gebrauch der Wurzeln dieser Pflanzein der Färberey ist sehr alt, indem er t>cm J£)ißfCI)rttK'$schon wohl bckannr war. D>e Färber und Coktvndru-cker verbrauchen jährlich eine solche Menge derselbe», daßman in Schlesien und Holland, wo sie am meisten ge-bauct werden, ein beträchtliches Einkommen davon hat,indem nach Zeugniß in einem Jahr für iZv
tausend .Pfund Sterling aus Holland nur nach Englandherlauft werden. Die meiste, beste und schönste Färber»sökhe bekommt man auf der Insel Schowen in Seeland;theils weil der Boden und das Clima daselbst Vorzüg-lich dazu bequem sind, theils weil die Leute den gehöri-gen Fleiß »nd Geschicklichkeit qnf deren Bau und Zu-bereitung verwenden. Ein guter, lediger und substan-tivier Boden, der jedoch nicht zu hart und schwchr seynmuß, kan in einem Raum von 3600 Quadratschnhe«,
2 . bis drcytauscnd Pfund Färbcrrökhe-Wurzeln hervor-bringen, da hingegen ein lockerer nur fünfhundert bis1000. trägt. Die beste Zeit, die Wurzeln zu sammle»,ist diejenige, wenn sie nicht unter drey, und noch nichtüber Vier-Jahre alt sind. Ausser dem Remigen »ich
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