47» Vierte (lasse. Fünfter Abschnitt.
Schlüs- und am Ende breiter und gezahnt. Die Blumenschäfteselblu« ftnD nicht über einen Zoll hoch, und tragen höchstens ei,Mt ne , selten zwo Blumen, deren Blumenrdhren längerals der Kelch sind; die Farbe dieser Blumen zist gelb,oder fleischfärbig, innwendig sind sie zotig, und die Ab«schnitte ihrer Mündung sind halb entjweygespalten.Herr Jacqum hat sie schön abgebildet. Die Blumensind ohne Geruch.
Fünfte j.) Cortusische Schlüsselblume. PrimulaArt. Cortusoides.
Unters. Mst gestielten, herzförniigen, ein wenig in kappen zer«zeiche«. theilten, und am Rande gekerbten Blattern, tri-mula lolii; petiolatis, cordatis, sublobatis,crenatis. LINN. Syst. veg. p. 163. Sp. p!.206. GMEL. Fl. Sib. 4. p. 85. t. 45. f. l.
Diese Art, welche GmellN in Siberien ent«decket hak, wo sie nebst der folgenden und den vorher,gehenden Arten wild wachst, kommt in Ansehung derBlätter mit der Cortufa Matthioli , in der Strukturder Blumen aber mit den übrigen Arten dieser Gattungüberein. Ihre Blätter stehen auf zween bis drey Zolllangen haarigen Stielen, und sind blaßgrün , haarig,weich und runzlicht, länglicht, und am Rande artig ge«kräuselt, cingcschnitten und spitzig gekerbt. Der Blu.menschaft ist haarig, ungefehr einen halben Schuh lang,und trägt am Ende eine Dolde von drey bis fünf mehroder weniger dunkelrothen und in der Mitte gclblichtenBlumen, die auf drey Viertels Zoll langen Skielchen ste,hrn. Bisweilen kragt der Schaft nur eine Blume.
Sechste 6.) Ungezähnte Schlüsselblume. PrimulaArt. integrifolia.
Unters. Mit ungezähnten, glatten, langlichten Blattern; undreichen röhrenförmigen stumpfen Blumenkelchen, Primu-
* v * la foliis integerrimis , glabris, oblongis; ca-
lycibus tubulosis, oblongis. LINN. Syst.veg. p. 163, Sp. pl. 205, SCOP, Fl. Carn.
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