Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
471
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§4». Gatt. Schlüsselblume, krimuls. 47k

20z. OEDEK.. Fl. Dan. t. i88. JACQ. Vind.

209. Obs bot. 1. p. 26 . t. 1$, Primula folii* 1ciliatis , ellipticis , carnosis , integerrimi*, ' tlp w *HALL. Hist. n. 615. Sanicula alpina rube-scens, folio non serrato. C. BAUH. pin. 24z.Auricula Ursi IV. CLUS. Hist. 1. p. 303.t. 304

Diese Art wächst auf den Pyrenäischen Ge-birgen, auch in der Provence, Lanquedoc, Schweizund Steyecmark auf den Alpen, und läßt sich auch inden Gärten ziehen, wo sie im Frühling blühet. Ihr«

Blätter sind eyrund - lanzenförmig; ihre Bluinenschäft«werden nur einen oder zween Zoll hoch , und tragen ei,ne Dolde von selten mehr als zwo oder drey Blumen,bisweilen auch nur eine einzige Blume. Diese Blumenhaben einen angenehmen, honigarkigen Geruch, und ei»ne rdkhliche Farbe, und stehen aufrecht; die Abschnitt«an der Mündung ihrer Blumenkrone sind, wie bey derVierten Art, halb entzweyzespalten.

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641 sie Gattung.

C 0 r t u s e. Corcusa. C,rk,st.

LINN. Gen. pl. n. 198. ed. nov. 211.

G\ie Blume dieser Gattung umgibt den Fruchtkao« Kenn,ten; und hat einen ble,beiden, sehr kleinen, jeic^cnfünfspalkigen Kelch; eine rabfdrmige Blumenkrone mitfünfspaltiger Mündung, und einen erhöhten Ring am eung.Gchlunda; fünf Staubfäden, und einen Staubweg;sie hinterläßt eine ovale, einfacherichte, fünfschaaligeKapsel mit vielen Saamen. Es sind von dieser Gat-tung nur zwo Arten bekannt, welche beyde in Siberienzu Hause sind, und perennirende Wurzeln haben:

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