Erste
Art.
U ku-schet,dungs»zeiche».
61C Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
i.) Zweytheili.qe Wunderblume. Mirabi-
lis dichotoma.
Mit cinzelen, ausreckten, UI gestielten Blumen in denWinkeln der Blätter. Mirabilis floribus lblita-riis, axillaribus, erctlis, feflilibus. I.lNN,Syst. veg. p. 182. Sp. pl- Amoen. acad. 4 . p.267. BERG. Mat. mtd. p. 9:. MILL. Diit.n. 2. Admirabilis Jafmini Rosa. CI.U> Hilt.2. p. 90. Jalapa üffi'.'inarum, MARTYN.Cent. 1. t. 1 Solanum Mexicanum, flore par-vo. C. BAUH. pin. 91. Mirabilis dichotoma.BURM. Fl. ind. p. 5}.
Ausser dem angeführten Unterscheidungszeichenist dieseArt von der nächstfolgenden auch noch darinnverschieden, daß ihr Stengel und dessen Zweige zwey.thcilig, ihre Blatter kleiner, herzförmiger und spitziger,und ihre Blumen nur halb so groß, beständig, unddurchaus von einer purptirrerfjcn Farbe, und von einemstärkeren angenehmen Geruch stnd. Der schwedischeHerr Professor Vergius schreibt in seiner unlängstherausgegebenen Materia medieg, er habe durchVer.suche gcfuudeu, daß eine halbe Drachme dieser Wur-zel stör gut purgiret, welches die Wurzeln von den bei,,den folaendcn nicht thu», und hält sie daher mit ^lu-mist' und V'artyn bor die wahre in den Apothekengcbrä»ch-«che Jalape, weil sie mit dieser auch in deräusseren Gestalt übereinkommt; wiewohl Linnens, derehmalci, die Wurzel von der nächstfolgendenArt dafürannahm, nunmehro mit Pl)li Miller / glaubt, derConvolvulus jalappa (f. ohm) seye die Pflanzevon dieser vfficiuelleu Wurzel. Die Jalappenwurzel, de»reu Gebrauch i 11 Europa schon längstens in der Arzney»kliust eingeführt ist, wird besannt fies, als eines dergemeinsten, und in den meisten Krankheiten, die mitkeiner fiebenschen Hitze begleitet stnd, sicheres Purgier«Mittel gebraucht. Seit einiger Zeit bediene» sich der»selbe,, auch die Brauer und Brandkeweiubrenner in Eng»l. nd sehr stark, und verbrauchen jährlich nach Millers
Zenz.