666. Gatt. Wunderblume. Mirabilis. 617
Zeugniß eine große Quantität derselben bey ihrer Hand. Wun.thiernug, indem fie solche, die Gährung damit zu bc- yorblu-förder» und dadurch inchrcrcn Qhcifl zu bekommen, vor,ne.dienlich finden.
2.) Großblumige Wunderblume, vlirabi- Awotelis Jalappa. Art.
Mit aufrechten, am iLndc des Stengels in Häuflein Unter»beysammen sitzenden Blumen , IV1 1 ra bilis flori- ;i (| ,bus congestis, terminalibus, eret'tis. L1NN. I'Sylt- veg. p 1S2. Sp. pl. 252. Hort. Cliff.
53 Hort. Upf. 43. Fl. Zeyl. n. 8y- Mat. med. zeichen,n. 7 6 MILL. Uict n. 1. UURM. Fl. ind.p. 53. OSB. Itin. 223. RUM 'H. Amb. y.p. 23-3 t. '9 BUAK.VV. Herb. t. 404. Nycta-ge ROY. Lugdb. 417 CÜLD. Noveb. 29.Solanum Mexicanum, flore magno. C. BAUH.pin. 168 Admirabilis Feruana. CLUS. Hist.
2. p. 87.
Man findet diese Art, nebst der Vorhergehen»den, auch in Ost,»dien. Sie hak, wie die vorhcrge»hende, einen aufrechten, ästigen, ungefehr vier Schuhhohen Stengel mit gerade gegen einander über stehen»den ungestielten, langlichten, spitzigen Blattern. Ih-re Blumen, welche ohne dazwischen stehende Blattlcinungefehr zu sechs in einem Häuflein am Ende des Sten-gels und der Zweige beysammen fitzen, find nicht lan»ger, als die Blatter, und haben vicrerley Farbe», in»dem einige weiß, andere mehr oder weniger purpurrokh,andere gelb, andere weiß. und rothbunt, andere weiß.gelb. und rothbunt find; und öfters findet man vcrschie»den« einfarbige, nämlich weisse, rothe oder gelbe, undbunte unter einander an einer Pflanze. §0l'tusllöschreibt in einem Brief an den ClußtUs, daß zwey Drach»wen von der Wurzel dieser Pflanze ein trcflichcs Was»serabflihrendcs Mittel seyen; uiid auch Piso meldet,daß diese Wurzel in Brafilien als ein Purgicrmittelwider die Wassersucht gebraucht werde.
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z.) Lang,