b.) ;s. Gatt. Stechapfel, vamra. 6zy
sich selbst erfahren hat , in seinem Amoen. exot. p.6s2. erzählet. „ Er wurde nämlich nebst sechs andern„ Europäern von den Bayauen in einem Garten, eine„ Meile von Gambron trakiirct. Die Europäer trun-„ ken unter der Mahlzeit, wie gewöhnlich , alle Gcsund-„ Heiken im Weine. Die Benjanen aber, welche fei»,, twn Wem trinken dörfen , speisccen statt dessen von„der gedachten berauschenden Latwerge. Er wiirde be-„ gierig diese Latwerge auch zu kosten; er erhielt etwas„davon, und weil sie ihm gut schmeckete, nahincn die„übrigen Europäer alle, bis auf einen, der ihre Kraft„ scyvn vorher aus der Erfahriinq wiißte, auch davon.„ Sie wurden darauf unbeschreiblich lustig, und AälN-„ pstlv versichert, daß er in seinem Leben niemals so„aufgeräumt und frdlich gewesen sey , als damals; sie„ redeten sehr wenig , umarmten sich oft und lachten„ einander au. Nach der Mahlzeit ritten sie fort, und„ da schien es ihnen , als wenn ihre Pferde durch die„Wolken flögen, und sie sahen überall um sich herum„ Regenbogen, und ein Gemisch der allerschönstcu Far»„ben. Als sie nach Hause kamen, hatten sie einen uu,„gemeinen Hiingcr, assen, was ihnen vorkam, alles„schmeckte ihnen aufs hcrlichsie, und es däuchte ihnen,„ als wenn sie an der kostbarsten Tafel sässcu. Des„ andern Tages, als sie ausgcschlafen hatten, fühlten sie„ nicht die geringste Beschwerung oder Unbcquemlich-„kcit im Kopfe, sondern befanden sich vollkommen leicht„und wohl; und kounten sich auch ihrer gehabten auge-„uchincn Vorstellungen, und alles, was mit ihnen vor-„ gegangen war, sehr wohl erinnern. „ Einige gebenvor, man könne mit einer geringen Dosis dieser Pflan-ze einen ohne wcitern Schaden eine zciklanq, etwa et-liche Stunden, also berauschen oder einschläfern, baßer uachhero gar nicht wisse, was er oder was andere.mit ihm während dieser Zeit gethan haben; dieses istaber falsch, und wird theils vom Aämpfev, der hierü-ber viele Beobachtungen zu »rächen Gelegenheit hatte,R r s cu s* '
Stech,
apfel.