Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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$oo Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

liis triangulari Ggittatis, integerrimis ; spiciicompositi«, aphyliis, exillaribus LINN. Syst.veg. p. 2i6. Sp pl. 3ig. Hort Cliff. 84. FI, ]Suec n. 214 Mat. med. n 1 06 ROY. Lugdb. J2-8. DALtB. paris 7*5. GOAN Monsp. 128. jMILU DitL n. i. POLLICH. Hist. n 245.SCOP. FI. Carn n. 278. HALL. Hili. n. 1578.OEDER.. Fl Dan. t. 579. BLAKW. Herb. t.

311. Lapathum unetuotum, C. BAUH. pin,uy. Bonus Henricus. J. BAUH. hist. 2. p.

965. fota bona. DOD. pempt. 651. LOB.

Ic 256.

Man findet diese Pflanze in allen europäischenLändern, an H-cken, Zaune» und Mauren , a» den We-gen , auf alten Schutt» und überhaupt auf nnqebautenBoden, wo sievomMayen fast den ganzen Sommer überHübet. Sie wird insgemein guter Heinrich, inqlei-chen stolzer Heinrich, wilder Ma,er, wilde Melde, Feldspi-nat , Schmerbel, ?lllgut, lämmcrohr, englisches Ben»gelkraut, und in Schweden Lung- rot eher Miölk-TOt geucnnet. Sie hat eine pereuntrendc, dicke, fast«richte, gelblichte Wurzel ; und treibt einen aufrechten ,meistens einfachen , einen bis zween Schuh hohen Sten-gel , mit Wechselsweise stehenden, pfeilförmigen Blät,kern, welche nur bisweilen unten an der eckigen Basis«inen stumpfen Zahn haben und übrigens ganz qlattran« >dig, oder nur ein wenig ausgeschweift oder wcllcnför.

»nig sind; diese Blätter sind unten zwey bis drey Zoll j

lang, nach oben zu aber stufenweise immer kleiner, und !

stehen auf Stielen, die so lang sind als sie selbst. AmEnde des Stengels entspringt eine lange Dlumenahre, -

welche aus kurzen, ungestielten, wechselswrisc sitzenden ^Sejtenahrchen bestehet, von denen die obere ganz nacketstnd» die unterste aber in den Winkeln der Blatter sitzen;die kleine grünlichte ungestieltr Blumen sitzen an diesenAchren in rundlichken Büschelchen beysammen. DerStengel, die Blume, die Blatsticle, und die untereFläche der Blatter, sind bey'dieser Pflanze mit einemweißen, fett oder seifenattig anzufühlenden Mehl oder

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