6yr. Gatt. Gänsfus. Ldenopodium. 80!
Staube überzogen, welches sie, nebst andern Zeichen, leichtvon ander» ähnliche» zu unterscheiden macht. Ihre Bank«Wurzel ist scharf und bircer, und wird in Upland den t u $*Schaafen wieder die Schwindsucht gegeben; da» Krautaber, welches ohne Geruch und Gefchmak ist, kann wieSpinat gekocht und geessen werden. Man rühmt auchin der Arzneykunst die frische Pflanze hauptsächlich äu-ßerlich, als ein kühlendes, erweichendes und heilendetMittel, in Wunden, allerhand Schmerzen und Entzün«düngen; und einige schreiben ihr eine besondere Kraftzu, die Feuchtigkeiten aus geschwollenen Füßen heraus-zuziehen.
2.) Stadt - Gänsefuß. Chenopodium
urbicum. ^irf.
Mit dreyeckigen, ein wenig gezahnten Blattern; und in Unters.Hauflcui beysammen stehenden, ganz schnurgera«den und last an den r tengel angedrückten, sehr" ™ 'langen Blumentrauben, Chenopodium soliistriangularibus, t'ubdentatis; racemi; consertis,ftrimislichis, cauli approximatis, longissimisLIN Syst. veg. p. 216. Sp pl. ?i8. FI. Suec.n. 215. FOLUCH Hist. n 246 Chenopodiumlatifolium minus ramosum, petiolis longissimisex foliorum alis confertim oalcentibus. KUXB.
Hali. 6?. t. 1. Chenopodium eretfum, foliistriangularibus dematis, spicis e foliorum alisplurimis longis erectis tenuibus RAI. angi.
3 p. 155. BURM. FI. ind. p. 72.
Diese 2lrt wachst in den nördlichen und rnitk«lern Ländern von Europa in Städten und Dörfern aitden Häulern und Strassen, und blühet den ganzen Som-mer über. Sie ist nur ei» Sommergewachs, und hateinen aufrechten, meistens einfachen, zween bis dreySchuh hohen, glatten, hellgrünen Stengel, mu wcch»selsweise stehenden, dreyeckigen, ausgehöhlten und gezähn-ten , scharfzugespitzten, glatten, weichen, hell - oder gelb«lichtgrünen Blättern, Welche samt ihren Stielen fünf bissechs Zoll lang, und an der Basis fast vier Zoll breit sind.
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