822 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
Gäns< den Winkeln der Blatter entspritujen ausrechte unHuff, schnurgerade, lauge» nakete, dünne, aus vielen rnnb-lichten Bnscliclckcn kleiner grünlichker Blumen zusammen-gesetzte Trauben, deren unten mehrere dicht neben einan.der aus einem Winkel hervorkommen. Die Blatter sindnicht glänzendgrün.
Dritte
Art.
Unters.
zeichen.
Z.) Rother Gäliöfuß. Chenopodium rubrum*
Mit herzförmigen, dreyeckigen, ziemlich stumpfen, ge»zahnten Blatter»; und aufrechten, zusammenge-setzten^ Blumcnrraubcn, welche nicht ganz uacket,und kürzer sind, als der Stengel, Chenopodiumfoliis cordato - triangulatibus, obtuliufculis,«dentatis ; racemis crettis; cempositis, fubfo-liofis, caule brovioribus LINN Syst. vejj.p. 216. Sp pl. 31S. _F 1 Suec p. 217. Cheno-podium erectum, foliis subtriangulifibus , an»tice linu 3 to - dentatis, racemis erectis compo-siti-, foliolis, lateralibus. Hort. Clitf, 83. ROY.I.ugdb. 219. DALIB paris 78 Chenopodiumrubrum. POLI. ICH. Hili n 247 GoUaN.Nlonfp. 123. Atriplex syIveftris latifolia. C.BAUH pin. 119. Pes anserinus DAI.ECH.hili. 542. DOl) pempt. 616. FUCHS, hi si.633. J. BAUH. hisi. 2. p. 973 Atriplex lyl-vellris f. Pes anserinus. LOB. Icon. 234.
Diese ?srf, welche in allen Sprachen den Na-men Gänöfuß führet, wächst überall in ganz Europaan gebaute» und ungebauken Orten; und blühet im Ju-lius und August. Sie ist nur ein Sommergewachs; undhat einen aufrechten Stengel, welcher eckig und roth ge.streift ist, und zwey Schuh hoch wird und drüber. DieBlatter stehen wechselweise, und sind gestielt, ein wenigdick, glatt, hell- und glänzendgrün, lind nur hin undwieder ei» wenig mehlig. In den Winkeln der Blät-ter entspringen kurze zusammengesetzte Dlumenähren, de-ren Seitenährchen je mit einem kleinen Blättlein unter,setzt sind; die Blumen sind klein, grün, und werdenzuletzt roth. I» Schweden nennet man diese Pflanz«
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