Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
807
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692. Gatt. Gänsfuß. tlKenopoZium. 827

9.) traubenartiger Gänsfuß. Lbenopoäium NeunteBotrys. Are.

Mit länglichle,,, ausgehöhlten Blättern; und nackcten, linker-vielspalrigen Glunienkranbc», Lhenopodium so irf) C i»liis oblongis, linuati», racemi» nudis, multi- . ..,

fidis. LINN. Sjft. veg. p. 216. Sp. pl. 320. ’\

Hort. Cliff 84. Hort. Upl'. 55 Mat. med. n. } {,£ v v ’ n ’10g. ROY. Lugdh. 219 SAU . Monsp.

273 GOUAN Monlp. 124. HALL Hiib n.

1587. MiLL. Ditt 11. 4. BERG. mat. med.p. ij 6 . Botry» ambrolioides vulgaris. C.

BAUH pin. 138. Butrv« DOD pempt. 34.

CAM. Epit. 398 LOB. Hist. uz. ULAKAV.

Herb. t. Z14.

Diese Art wachs? in den mittägigen Ländernhon Europa, wie auch in der Schwe.tz, in einigen Ge-genden von Deutschland, und 1» den N-ederlanden wild;liebet einen sandigen Boden, und buchet im Sommer.

Sie wird von den I aläenern Botri, Tranbentraut,

Von den Franzose» Piment oder Botrys commun,und von den Engländer» Ierusalemkeiche gcncnnet Sieis? eiii Sommergewachs ; Mid hak einen aufrechten, ästi-gen , kann, einen Schuh hohen, rauhen Und borstigenStengel, dessen Zweige und Blätter, wie bey den an-dern Arten dieser Gatttiiig, wechselweise stehen; dieBlätter sind gestielt, sänqlicht, stumpf, ziemlich glatt,und durch stumpfe Aushöhlungen in wechselkweil, stum-pfe, eckige Lappen zertheilt. Am Ende dee Stengelsentspringt eine lange, nackcte oder nur hin lind wiederMit einem Bläktchcn untersetzte Blumentraube, welcheane doppelten, zweytheiligen, »ackere,I, rauhen oder bor-stigen, einseitige» Seitenträublein zusammengesetzt ist.

Diese ganze Pflanze hat sowohl frisch, als getrocknet,

«inen starken, angenehmen, Gewnrzhafkcn Gerlich undGeschmack; die frische Pflanze ist ein wenig klebricht au«jufühlen, und erregt, wenn man zu lang« daran riecht,Schwindel und Kopfweh, auch ist der Geruch überhauptNicht all«» Personen gleich angenehm. Man rühmt das

E e e i Kraut