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Geologische Verhältnisse.
unter derLoupe ungemein zahlreiche mikroskopische dunkle metallisch leuch-tende Pünktchen. Ein spezifischer Unterschied, der für die eine oder andereder gegenwärtig gesonderten Partien die Annahme eines besonderen Aus-bruchs erheischte, ist nicht beobachtet worden; die oben angeführten unbe-deutenden Abweichungen der petrographischen Beschaffenheit wiederholensich an den verschiedenen von einander getrennten Trachytmassen. Dennochist die Form der am meisten nach landeinwärts vorgeschobenen Masse deri^chada so augenscheinlich Kuppelförmig'gewölbt, dass wir diese für .sichallein als einen kleinen Trachytdom ansehen können. Auch die zunächst ge-legene,'weniger, hoch emporragende und weniger mächtige Trachytmasse, die,wie der jähe Absturz und ihr Name Quebrada (abgebrochene Höhe) andeu-ten, nur noch ein Bruchstück der ursprünglichen Form darstellt, dürfte viel-leicht früher eine besondere Trachytkuppe gewesen sein. Doch an derAbelheira (die auch Lombo dos Pinhciros, Kiefernrücken genannt wird) scheintder Trachyt unter anderer Gestaltung zur Ablagerung gekommen und sichstromartig über den Ilheo da. Vigia., von dem er gegenwärtig getrennt ist,ausgebreitet zu haben. Immerhin ist aber entschieden auf die Möglichkeithinzuweisen', 'dass der Trachyt an den vier auf Tafel VII Fig. 3 bezeichne-ten Punkten ursprünglich einer zusammenhängenden sehr zähflüssigen Masseangehört haben mag, die sich, allmählich an Mächtigkeit abnehmend, langsamgegen das Meer bewegte; die Stelle w r o sie zu Tage trat, wäre dann wie beivielen der massigen Trachytströme Terceira’s aii einer kuppelförmigen Erhöhung,die. man gegenwärtig Achacla nennt, zu erkennen. Der Gipfel dieses Trachyt-domes ragt 764, die untere Grenzlinie der Trachytmasse 443 Fuss über demMeere empor, so dass die letztere eine Mächtigkeit von über 300 Fuss erlangte.An der Abelheira. erreicht der Trachyt, der etwas über 200 Fuss mächtigist, eine Meereshöhe von 444 Fuss, die Quebrada steht, was die Höhe 'ober-halb des Meeres und die Mächtigkeit der Trachytmasse betrifft, .zwischenbeiden und auf dem Ilheo da Vigia endlich ist die Trachytschicht nur gegen30 Fuss mächtig, .während der Gipfel nicht viel über 100 Fuss oberhalb desMeeres emporragt.. Der Trachyt ist, wie man an den jähen Abstürzen' sieht,durch.senkrechte •Klüfte unbestimmt oder unregelmässig säulenförmig abge-sondert; etwa so wie'.es an vieleil Stellen im Siebengebirge beobachtet wurde.An der'Aclinda ist er auf der westlicheren Seite vom Hypersthenit nur . durchden darüber'gewaschenen Tuff getrennt, am Ilheo da Vigia bildet eine'com-pacte Basaltlave dioGrundlage des Tuffs, auf welchem der Trachyt aufruht,an der Abelheira treffen-wir unter, dem letzteren eine mächtige sehr schönSäulenförmig .abgesonderte Schicht eines Trachydolerites mit dunkelgrauerhöchst feinkörniger Grundmasse, in welcher man Mit der Loupe kleine welsseFefdspaththeilchen und kleine schwarze Körnchen, die dem Augit angehören