Schilderung von einzelnen besonders wichtigen Oertlichkeiten etc.
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durften, unterscheidet. Die Säulen sind ziemlich regelmässig und zeigen einewagrechte Absonderung, so dass die Felswand, aus der Ferne betrachtet,wie aus Zellen aufgebaut erscheint, was vielleicht die Veranlassung zu derBenennung Abelheira (Bienenschwarm) gegeben haben mag.
Alle diese Trachytmassen scheinen, seihst vorausgesetzt, dass sie ur-sprünglich nur theilweise an der Oberfläche zusammenhingen, doch jedenfallsin einer, gewissen Beziehung zu einander zu stehen und eine bestimmteEpoche von Ausbrüchen anzudeuten, etwa so wie die Schlacken und Laven,die in den Jahren 1730 bis 3& auf Lanzarote eine lange Hügelkette und einbreites Lavafeld bildeten. Nofch l'/ 2 bis 2 Minuten weiter westlich trifftman einen 12 Fuss breiten Gang von demselben hellen beinah weissen Tra-chyt, der an der neuen Wasserleitung in der Ribeira do Mein aufgeschlossenist, wo er das rothe Agglomerat, zu dem er offenbar nicht gehört, durchsetzt.Derselbe streicht in der Richtung gegen die Trachytmasse der Achada undkönnte möglicherweise mit jenen trachytischen Ausbrüchen des Thaies vonPorto da Cruz in einem gewissen Zusammenhang stehen, wenigstens ist esdenkbar, dass die Lavamassen der Trachyte, während sie im Grunde derThalmulde von Porto da Cruz austraten, hier nicht an die höher gelegeneGebirgsoberfläche gelangen konnten.
Der Ilheo da Vigia (Wachtposten-Eiland) ragt als eine kleine Landzungein die nur flach eingeschnittene Bucht von Porto da Cruz hinein. Die Grund-lage bildet bis 20 oder 22 Fuss über dem Meere eine dunkle basaltischesteinige Lave mit rauher Oberfläche. Darüber lagert in einer Mächtigkeitvon etwa 80 Fuss geschichteter gelber Tuff und auf diesem endlich eftff25 bis 30 Fuss mächtige Trachytschicht. In dem gelben Tuff sind die bei-nah wagrechten Schichten aus ungleichen, bald gröberen und bald feineren,oft ganz feingeschlemmten Massen gebildet und dazwischen kommen zweizehn Zoll dicke Lagfeu kleiner gerundeter Geschiebe vor. Die ganze Tuffan-häufung macht'den Eindruck von Ablagerungen, die in stehendem Wasserstattfanden. Herr W. Reiss, der diese Oertlichkeit später besuchte, machte,ohne die Ansicht Sir Charles Lyell’s (a lacustrine deposit), die in dessen ge-drucktem Bericht über Madeira keine Stelle gefunden hatte, zu kennen,dieselbe Bemerkung und theilte noch die folgenden charakteristischenZüge mit:
„Die Schichtung der Tuffen, Aschen und Lapillager ist keineswegs sehrregelmässig; es scheint als habe häutig eine Störung kleine Störungen in derAblagerungsweise veranlasst. So findet man z. B. eine Reihe von erdigen Tuffenzwischen welchen Schlacken und Lapillenschichten eingelagert sind. Diedünnen Streifen der letzteren Massen schwellen jedoch auf kurze Entfernungenrasch an und ziehen sich dann wieder zusammen, ja zwischen zweien sind