Band 
Erster Theil. Sphärische Astronomie.
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3 . A. 4. C.

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d. k. wenn die Sonnenwende zwischen beyde Beobachtungen, oder doch sehr nahe dabeyfällt; 2) wenn »per ranz -3 — taug cok -/ ist: in diesem Falle muS /Z ^ F

seyn, also der Ort der Beobachtung z vischen den beyden Wendekreisen liegen; z)weun/Z — o und O ist, d. i. wenn die Beobachtung unter der Linie zur Zeit der Nachtgleichengemacht wird; 4) wenn — o und 7 — 92^ ist, d. i. wenn man unter der Linie dieSonne beydemal im Horizonte beobachtet.

H. 178. Wegen des fast täglichen Gebrauchs, den die Astronomen von dieserMethode machen, sind die Tafeln sehr nützlich, die man nach dieser Formel auf doppelteArt berechnet hat, entweder für eine gewisse, oder für jede Polhöhe. Die erstem findfür den Astronom, der unter dieser Polhöyc beobachtet, am nützlichsten, weil die leztrennoch eine neue Rechnung erfodern. In, erstem Fall kann man beyde Theile der Formelvereinigen, weil /Z einen beständigen Werth hat. Die Größen und 9 F hängennicht allein von der Abweichung, sondern auch von der Geschwindigkeit- womit sich die.Sonne beweat, oder von ihrer Anomalie ab. Will man beyde Dinge vereinigen, sokann man statt ihrer die Lange der Sonne gebrauten, da dann aber die Tafel, we-gen der Bewegung der Apsidenlinie, nur für eine gewisse Zeit brauchbar ist. Dieübrigen Größen, ün lind mnF , hangen von der zwischen beyden Beobachtungenverflossenen Zeit ab: eine solche Tafel mus also zwey Argumente haben, die Länge der

Sonne und die Hälfte der Zwischenzeit — ^

Bey der allgemeinen Tafel berechnet

man für eben diese Argumente beyde Theile besonders: der eine Theil

alle Polhöhcn einerley; der andre Theil ist in der Tafel —jede Polhöhe /3 mit ihrer Tainente multiplizier werden

H ^ < an x S '30 anK F

ist für

.0 ^ ^, und mus noch fürFür die Polhöhe von 4;"

kann man also die Tafel ungeändcrt gebrauchen (S- Berlin. Taf B-k-S-291.2^2.)

Fünftes Capitel.

Geographische Lange.

§. 179- Die geographische Länge der Oerter, oder vielmehr der Stun-denwknkel, den der Meridian eines Orts mit irgend einem bekannten Meridian am Poleinschließt, hängt so genau mit demjenigen zusammen, wodurch man die Zeit in derAstronomie mißt, daß hier der bequemste Ort ist, die Methoden, deren man sich zurBestimmung der Länge bedient, im allgemeinen zu erklären. Denn wiewol dis eigentlichein Gegenstand der Geographie zu se,m scheint, lo ist es ^och auch für den Astronomenvon großer Wichtigkeit. Ohne die Längen o^er den Unterschied der Meridiane zu kennen,wü'"w» ihm Ne astronomischen Takeln, die nicht anders als für einen gewissen Meri-dian berechnet seyn könne», von keinem Nutzen seyn; er würde seine Beobachtungen