Band 
Dritter Theil. Physische Astronomie.
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14 Phys. Astron.

Vernunft zu schwach ist. Wenn wir gleich völlig überzeugt sind von der Nothwenrthatest der Gesetze der Bewegung, des Verhältnisses, nach dem die Centralkraste ingrößer» Entfernungen abnehmen, x. wenn wir cinzusehn glauben, daß keine Weltohne diese Gesetze bcstehn könnte: so können wir doch auf der andern Seite nicht zwei-feln, daß eiche Welt eben so gut möglich wäre, in der eben die Gesetze, aber eine andreBestimmung der absoluten Größen, oder ein andrer Maasstab befolgt wäre; in derz. B- eben die Ordnung der himmlische» Körper beobachtet, aber ihre Größe, Entfer-nung, i» einem beständigen Verhältnis geändert wäre; in der die Schwere zwarim Verhältnis der Quadrate der Entfernungen abnähme, aber ein schwerer Körper aufder Erdstriche in einer Sekunde nicht is, 62g Fuß, sondern z. B- zo Fuß siele, x.Allein der Baumeister der Welt hat bev der Errichtung seines Gebäudes nun einmaljenen Maasstab gewählt: wir müssen glauben, daß es der beste ist, Er wird wissennvaum. Diese intensive, oder —weil wir keinen Grund davon einsetzn können —diesewillkübrlichc Größe der Schwere, die so bestimmt ist, daß jeder Körper aus derOberfläche einer Kugel von der Dichtigkeit und Größe der Erde, in einer Sekundenicht mehr und nicht weniger als i;,62e Fuß fällt: diese ist es, was man die absoluteGröße der Ccntralkraft nennt (vis Lemrcherae yuantstas «/-/str-css.

Diese Kraft treibt alle Körper, sie möacn groß oder klein seim, in einer Se-kunde durch einen Raum, oder gibt ihnen eine Beschleunigung von i;,62> Fuß, abernur dann, wen» sie sich nahe an der Erdfläche befinden: in größer» Entfernungen nimtdiese Beschien,liaiina ab, und das Verhältnis, nach dem sie abuimt, ist das grcße vonNewton entdeckte Natur-Gesetz. Wie sich also die den Körpern mitgetheilte Ge-schwindigkeit in verschiednen Entfernungen ändert, das ist nicht mehr willkührlich, son-dern ein Naturgesetz, das deswegen nicht weniger nothwendig ist, weil wir den Grunddavon nicht einschn; und die Beschleunigung in einer bestimmten Entfernung hängtnicht allein von der absoluten Centralkraft, sondern von der Entfernung nach jenemGesetze ab. Sie ist die durch dieses Gesetz und diese Entfernung modifizirte Wirkungder absoluten Kraft, welche, obgleich an sich selbst beständia, doch nach den Umständenverlcbiedne Wirkungen tzervorbrinat. Wenn nun ein Körper in der doppelten Entfernungeine viermal gerinaere Bescl leuni.umg erhält, und man jede Ursache der Bewegung eineKraft nennen will, so ist es natürlich, diese viermal geringere Wirkung einer vierfachschwächer» Kraft mznschrciben, wiewo! diese Vergleichung nicht in Absicht aufjene absolute Kraft Statt findet, weil die äußern Umstände nicht mehr dieselben sind.Diese neue, oder aus einem neuen Gesichtspunkt betrachtete Centralkraft, ist alw derBeschlenniaung oXr Geschwmdiakeit der Körper proportional, und heist daher die be-schleunigende Größe der Centralkraft ^auuntit^s no ch . Sie hangt von derabwinken Größe und der Entfernung ab, und ist das Maas dcrieniaen individuellenKraft, die unmittelbar aus jeden Körper unter diesen oder jenen Umständen wirkt.

Jede Beschlemueamg fest eine Masse in Bcwcguna, und bringt desto mehrBewegnna, eine desto grösste Wirkung hervor, je größer die'Geschwindigkeit und dieMasse ist. Die Größe der Kraft, die nach dem Maaße dieser vollständigen Wirkung bestimmtwird, heist die bewegende Große der Centralkraft (ejvmuitW die folglich dem

Maaße