Band 
Dritter Theil. Physische Astronomie.
Seite
328
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L-r Phi.-s. dl'ron.

-ch- 66zi" iin X t -s- 225" ea>sr -s- 2OQ" im /ur — 77^" coi'^ t -4- 1174" iin-ch- z84l^ ?r c — 157m tin 7^ r.

Sech man t — o, so verscluvinden bcyde Aus'rücke i und ?, wie es sich

gehört. Sezt man aber t — ioo, so sturer man i --l- 25^,4; k —— 6i',6,

und sür t w — i^o wird i — — 28" L; 5 cr: ch- 6,',4 Seit murr endlich t- 1800,

so stillet man i — — IZ25",8; s —-l- 9'8',4. Hieraus folgt, daß die A'qvinck-

tia'pni>kre, vermöge der Wustding.der Planeten, von, Jahr i6ov bis 1720 r.m 28 ,8;lind von 1700 bis 18OO rui! 2z",4; von Hipparchs Alten aber bis 1720 > m22'>'H8 vorgerückt sind: fern r daß die Sel ige der Ekliptik so wol im 17 als 18Jahrhundert um 6>,", von Hipparchs Zeiten aker lns i-oo um 16 >8" 4 also alleloo Jahre um 54;' aboenemnien hah'; woraus sich für Hipparchs Zeit dieSchiefe von 2Z^ 4;;' ergeben würde. Menü man annimt. daß die beobacht te oderwahre rückgängige Bewegung d.r Aegvinokrialpmchte von Hipparcb bis r^vo jähr'ich52 ". alw in r8 Jahrhunderten 2;ö?'Z2" betragen habe, so mns man hiem dir22' 6" addiren, um welche die Zieqvinoktialpnnkre wegen der Wirkung der Plane,te» zugleich vorgerückt sind, um die ,nitriere rückga'wige Bcwcgling zu finden , welchedemnach 2; 27/ zS", und jährlich ;i" bcrragen würde. Dis wäre also eigentlich dieBewegung, cie aus der Wirkung der Sonne und des Monds auf die spharoi'ischeEr"e entsteht. Man sieht ungleich, daß die aus der Wirkung der Planeten entstehendeVorrückmia der Aeqvinoktiakpnnkle und Abnahme der Schiefe der Ekliptik seit 200sJahren, erstre beständig ab, und leztte beständig zugenommn, habe.

Der allgemeine Ausdruck der Schiefe der Ekliptik zeigt, daß alle ihre Aen/drunacu in der That mir periodisch sind, weil kein Bogen, sondern nur Sinus oderKosinus darin vorkommen. Die äußerste Gränze, welche diese Aendrungen nie über-schreiten können, läst sich ausfolgende Art finden. Jedes Paar Glieder von k, die von dem-selben Winkel yt, x r, oe.abhangen, und sich durch TVcoiyt -ch- Liinyt ausdrü-

6

cken lassen, wird am grossen, wenit — 7 V y im >? t -i- L >, cos„ t — v oder tg-/t —

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mithin Im ^ t — tMd cokri t — -7-—ist. Dis gibt den

V(^'ch-L-) ... " v.^'-chL'-

gröswu möglichen Werth beyder Glieder - V (eV ch- kch, z. B. für die zwey erstenGlieder von k, 4/ ( 1414? -s- -ch2Z^) — 5992", 2. Verfahrt man eben so mit denübrigen Gliedern, so findet man den grossen möglichen Werth von ? —-7- 5992",2748",Z -u - 6 " 86 'Ü 4 chi 1407^.3 4149^,9 ^ ch- I9Z85" — 5^ 2ch 5'.

ist daher unmöglich, daß die Schiefe der Ekliptik se größer als 28^ 52^ o^er

Es

kleiner als 18^ 6' werde, so daß ihre möglichen Aeiidrnogen einen Wi kcl von iv'' 4^begreifen. Da es aber unmöglich ist, daß jedes Paar Glieder der Gleicbuna k mitden ubriacn zugleich den grossen Werth erhalte, so werden die witklicheu Gränzen

weit enger >ei)n, und dies verdient naher untersucht zu werden.

Wenn