Buch 
Der Mond nach seinen kosmischen und individuellen Verhältnissen oder allgemeine vergleichende Selenographie : mit besondrer Beziehung auf die von den Verfassern herausgegebene Mappa Selenographica / von Wilhelm Beer und Johann Heinrich Mädler
Entstehung
Seite
XIV
JPEG-Download
 

XIV

reiche Windungen des Gebirges. Das stark vertiefte Ringgebirg Mayer. Die Berggruppen in seiner Umgcbun".Die kleinen Ringgebirge Milichius und Hortensius.

Das Marc Imbrium.

Begrenzung zum Theil unbestimmt. Farbe nicht ganz gleichmäfsig; zahlreiche Lichtstreifen. Das schöne RinggebirgArchimedes und die Parallelstreifen seines Innern. Messungen von 8 Punkten desselben. Helles Berglarid bei Ar-chimedes; Rillen zwischen ihm und dem Apenninen-Gebirg. Das Ringgebirg Timocharis und seine Bergadern.Das Ringgebirg Lambert. Grofses stark verzweigtes ßergadersysl.em in seiner Nähe. Der hellglänzende Berg La-hire. Das kleine helle Ringgebirg Pytheas . Der von Mayer aufgeführte Pytheas II. ist nirgend zu finden undberuht wahrscheinlich auf einer Verwechselung. Die Ringgebirge Euler, Diophantus, Delisle , Carlini und Helicon.Häufigkeit der kleineren Crater in dieser Gegend. Das Ringgebirg Kirch und die benachbarte Bergmasse. DerFelsenkcgel Pico. Isolirte Berge und Bergketten in der Nähe des Pico. Höhenmessungen in allen diesen Gegenden.

Plato und seine Umgebung.

Grofse graue, etwas gestreifte Wallebene, höchst augenfällig. Ringgebirg mit Hochgipfeln. Zahlreiche Berggruppenin seiner Umgegend, besonders im N. Sehr ansehnliche Höhen und Tiefen in dem hellen Gebirgslande. SchrötersNewton.

Oestlicher Theil des Mare Frigoris.

Mattgraues, gelbliches Licht. Schilderung des Umblicks vom Gipfel Timäus 7 aus. Das Ringgebirg Harpalus vonansehnlicher Tiefe.

Sinus Iridum und die umgehenden Berglandschaften.

Grofser überaus prachtvoller Bogen. Die beiden Vorgebirge Laplace und Heraclides. Verschiedne Färbung der in-nern Fläche. Verzeichnis der gemessenen Punkte. Labyrinthische Beschaffenheit des umgebenden breiten Gebirgs-gürtels. Die Vertiefung Maupertuis . Die Ringgebirge Bianchini, Condamine, Bouguer, Sharp, Mairan und Lou-ville. Merkwürdige Parallelität der Bergketten und Abhänge im westlichen Theile. Nähere Betrachtung des in-nern Gebirgslandes. Grofse Tiefthäler. ln dieser Mondgegend fällt die Grenze der hellem Landschaften genau mitder Grenze des Berglandes zusammen. Gänzlich veränderter Charakter der Gegend im Süden des Heraclides undMairan. Isolirte Crater und Massengebirge im Westen dieses Theiles.

Oceanus Procellarum.

Es ist das gröfste Mare der Mondfläche. Nur theilweis bestimmte Begrenzung. Seine Lichtadern und Bergrückensind wohl von einander zu unterscheiden. Grundfarbe und allgemeine Beschaffenheit. Das Ringgebirg Encke. Ei-genthümlich gebildeter Querwall desselben. Höhenmessungen im Encke und der Umgegend. Das strahlende Ring-gebirg Kepler. Vergleichung mit den übrigen Strahlensystemen der Mondfläche. Terrainbeschaffenheit seiner Um-gebung. Anblick seines Nimbus und seiner Lichtstreifen. Der Crater ßessarion, von einem Lichtglanz umgehen.Das tiefe Ringgebirg Reiner, mit dem benachbarten Plateau. Marius mit seinem Hügellande.

Die Gruppe des Aristarch und Herodot .

Aristarch ist der hellglänzendste aller Mondflecke. Vergleichung seines Ringgebirgs und seiner Fläche mit der desHerodot . Die feinen Lichtstreifen tles Aristarch. Grofses Plateau im N. desselben. Merkwürdiges schlangenförmigesThal bei Herodot . Andre Crater und Ringgebirge in der östlich angrenzenden Gegend. Das isolirte Gebirgssystemim NW. des Aristarch . Höhenbestimmungen. Aristarch ist kein Vulkan. Die Fixpunkte Wollaston, Lichtenbergund Harding. Blafsröthlicher Schimmer in der Umgegend des Lichtenberg.

Gruppe des Ilevel. ....... ....

Das kleine vom Aequator durchschnittene Ringgebirg Lohrmenn. Rillenähnliche Thäler in seiner Nähe. Die Wall-ebene Hevel. Eigenthümliche Gestaltung des umgebenden Ringgebirges. Den Crater a hält Schröter für neu ent-standen. Die Ringgebirge Cavalerius, Galiläi, Cardanus und Krallt. Grofse einer Steppe vergleichbare Ebene indieser Gegend.

Die Randlandschaften des Nordosten.

A. Vom Aequator bis zum -j-29° B.

Wenig Detail zu erkennen. Hohe Randgebirge und grofse Ringflächen in der Nähe des Randes. Das strahlen-werfende Ringgebirg Olbers. Sein Straldensystcm nur bei günstiger Libration deutlich. Das Ringgebirg Vascode Garna. Die Montes Hercynii. Sie umscbliefsen grofse Ebenen, die Paludes Orientis Hevels. Viel Abwechse-lungen der Farbe in dieser Gegend. Die grofsen Ringgebirge Seleucus und Briggs.

B. Vom 4-29° bis -f-53° B. ' . .

Die helle Randzone ist hier am schmälsten. Schwer erkennbare Ringgebirge: Ulugh Beigh, Lavoisier , Gerard undRepsold . Unebenheiten des Randprofils.

C. Vom -f-53° B. bis zum Nordpol .

Gröfsere Breite der hellen Landschaft und bestimmteres Hervortreten der einzelnen Formen. Das Strahlensystemdes Anaxagoras. Eigenthümliche Schwierigkeit seiner Darstellung. Die Ringgebirge Epigenes und Timäus. Auf-fallender Parailelismus der Gebirge im O. des Timäus. Sonderbar regelmäfsiges Quadratgebirg bei Fontenelle. DasRinggebirg Fontenelle, im Vollmonde nicht aufzufinden. Philolaus und seine Umgebung. Die Ringgebirge Anaxi-menes und Anaximander. Horrebow und das benachbarte Plateau mit 3 schwärzlich grauen Bergen. Das ansehn-liche Ringgebirg Pythagoras Grofse Tiefe. Mehrere ähnliche Gebilde in seiner Nähe. Die Ringgebirge Oenopides,Xenophanes und Cleostratus. Die uns unsichtbare Halbkugel hat wahrscheinlich im Ganzen dieselbe Beschaffenheitwie die sichtbare.

§. 245251.

§. 252.

§. 253.

§. 254 258.

§. 259 265.

§. 266-270.

§. 271-273.

§. 274 278.

§. 279.

§. 280284.

Dritter Quadrant.

Tycho, seine nähere Umgebung uud sein Strahlensystem...§. 285 290.

Im Vollmonde dem blofsen Auge sichtbar. Nähere Beschaffenheit seines Ringgebirgs und seiner Fläche. ChaotischeUmgebung. Die unregelmäfsigen Ringgebirge Pictet und Street, nebst mehreren von ähnlicher Beschaffenheit.

Tycnos Strahlensystem erfüllt fast den viertel Theil der sichtbaren Mondoberfläche. Nähere Angabe der Richtungund Intensität ihrer Streifen, Zeit ihrer Sichtbarkeit. Sie sind auf frühern Karten irrthümlich als Bergketten dar-

f estellt. Ansicht des Tycho im Vollmonde. Verschiedenheit des Lichtes seines Walles, seiner Terrassen und seinerläche. HeveTs Desertum Zin. Sichtbar bleibende Punkte im Strahlensystera, meist kleinere Crater, während diegröfsern fast alle verschwinden. Von Cassini beobachtete weifsliche Wolke. Nachweisung derselben und Erklä-rung der von jenem Beobachter bemerkten Veränderungen

Landschaften im Nordosten des Tycho bis zum Mare Nubium .291 296,

Grofse Mannichfaltigkeit. der Bildungen. Die unregelmäfsige Landschaft Sasserides. Craterreihen in seinem Innern;in der Nähe mehrere Tiefen fast ohne Ringgebirg. Der im Vollmonde sichtbare Hell. Cratergruppen in seinerNähe. Weiter nach O. statt der Ringgebirge blofse in das Hochland eingesenkte Vertiefungen, unter ihnen Gauricus.

Am Ringgebirg Pitatns enden die Lichtstreifen Tychos. Dieser und Hesiodus eigentlich Bergkränze. Grenzgebirge