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Erster Theil. [. Abtheilung,.
die Dreiecke OSO'und OQO' sind congruent, denn es ist0Q = 0'P = 0'S, die Seite OO'beiden gemeinschaftlich,und wegen des Parallelismus der Seiten OQ und O'P dieWinkel O'OQ undOO'S einander gleich* Demnach ist auchO'0S = 0O'Q oder OS.parallel zu O'S'. Mit anderen Wor-ten: Man sieht den Planeten in O' durch die Aberrationdort, wo man ihn ohne Aberration in O gesehen hätte. Derscheinbare Ort zurZeit T ist daher gleich dem wahren Ortezur Zeit t, was zu zeigen war.
Da der letzte Satz sich für Gestirne, die eine eigeneBewegung haben, auch so ausdrücken lässt: Der wahre Ortzur Zeit T ist gleich dem scheinbaren Orte zur ZeitT mehrder Bewegung des Gestirnes in der Zeit T—t, so wird man,was übrigens weniger bequem ist, die hier nothwendige Cor-rection auch, statt dieselbe an derZeit der BeobachtungTorzunehmen, an dem beobachteten Orte anbringen kön-nen. Zu diesem Behufe sey m die tägliche Bewegung des
Gestirnes in Länge, Breite. . . . somit ■ m ■ =——— die
* 24 . 60 - «6400
Bewegung desselben während einer Secunde, oder ^
° 86400
die Bewegung in der Zeit T—t, oder endlich, wenn manfür T—t den oben erhaltenen Werth setzt493 ".918
“86400“ m A = 0.00571m A
und diese Grösse wird man zu a’' oder der beobachtetenLänge, Breite .... hinzugeben, um a oder die wahre Län-ge , Breite .... für die Beobachtungszeit T zu erhalten,(Siehe letzte Gleichung auf S, 87 d, T.)
Folgt, was zu Ende des §. 6 S, 88 d. T. gesagt wird.
Um die in 7 S, 88 d. P. gegebenen Ausdrücke der Aber-ration für Fixsterne zu erhalten, wird man S.81 f = 0 setzen,und somit L' = L = (g) linden.