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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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!l Abschn. M Zeit des Mittelalkers. ioz

Kratze im Itücken blies, so daß sie mit vollen Seegeln,^cht vor dem Winde gehen tonten. Blies der Wind'^ark und etwas seitwärts, so waren sie genöthiget, so-gleich in einen Hafen einzulaufen: welches auch in einemNeers, wie das Mittelmeer ist, sehr leicht angehet. Al-lein die vielen und grossen Schiffarten der Normannerdurch den grossen Ocean, und zwar nach England, denDssneys, nach Jrrland, nach Gallien und sogar insMittelmeer, zeigen zur Gnüge, daß sie die Seegel ge-lüst haben zu gebrauchen, wenn der Wind auch nurder Seite gekommen ist. Es scheinen aber nichtEe diese grosse Kunst, in der geschickten Setzung derSeegel, die hiezu erforderlich ist, verstanden zu haben;dmn es ward daher von denen, welche sie doch besassen,behauptet, daß ihre Schiffe, sobald sie nur beladen ge-wesen , nur nöthig hätten, die Seegel aufzuziehen, undfmzuseegeln, ohne sich zu bekümmern, von wo derWind Herbliese. Diese Eigenschaft hatte das Schis derDrache Ufanaut und Freyers Schis Gkydbladnerin der Edda und in Torstens Vikingsons Saga.Man wähnte, dieses sey aus einer Zauberkraft geschehen,obgleich nichts als die auf Erfahrung und die Gründeder Mechanik gebaute Geschicklichkeit in Setzung derSeegel und die Befestigung derselben, dazu dienlich war.Diese Art mit halbem oder beinahe widrigem Winde,?dcr wie man es bei den Schifleuten nennt, bei demwinde zu seegeln, ist wirklich eine der grösien undkünstlichsten Erfindungen der Menschen. Da auf demSchift-Kompasse Z2 Striche oder Gegenden angegebensind, von wannen der Wind herkommen kann, die mankch besondern Nahmen gewust hat zu benennen; so magder Wind aus einem derselben wehen, und man kannsich doch drshalben eines Windes bedienen, um nach 20verschiedenen Strichen oder Himmelsgegenden hinzuset-zn. Wenn man also die 6 Striche, die an jeder

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