r 44 Von den Entdeckungen in Nord. II. AbschN«
gis Khan sein Hofiager war, in Onan.und Rhertt^(oder am Onon und Äherlon Fluße) etwa 10 Tag^ !reisen ab. In diesen Ländern giebtS keine Städte. >gen Norden sind auch keine Dörfer und Städte, sonder"nur arme Hirten - Völker die Rerkis heißen (die Kirgbsen). Es giebt auch die Orange? oder Orengay, di<kleine glatte Knochen an den Füßen tragen, aufdene"sie so schnell über Eis und Schnee laufen können, daß ^selbst das Wild einhohlen können. Es gibt im Norde"noch mehr arme Nationen, die bis zu dem pascarik/im alten Ungern, wohnen.
Nachdem nun Rusbruck beim Kaiser verschied^nemahl Gehör gehabt, und viele Monathe da gewese"war, so ward er endlich wohl beschenkt entlassen.reiste bis zur Wolga, wo er den Baatu antraf, vo"Barakorum, zween Monathe und sechs Tage. Er zo§mit Baatu einen Monath herum. Endlich fingen ß"an in der Mitte des Octoberö südwärts längst der Wobga auf Gare? los zu gehen; da theilet sich die Wolg"in drei Arme, deren jeder noch einmahl so stark ist al^der Nil bei Damiare. Weiter unten theilt sich der Flupin 4 andere kleinere Äerme. Auf dem mittelsten derstbben liegt dre Stadt Gumerkmc *) , die keine Maure"hat, und beym AuStreten des Flusses ganz vom Wasst"umgeben ist, wie eine Insel. Die Tataren hatten de"Ort, der von Alanen und Mohammedanern bewohnt wa"/
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") Die Stadt Sarey scheint unweit dem heutigen Zaritzin auf de>"östlichen Arme der Wolga oder der Achruba gebaut gewesen ^seyn unweit Zarempod, wo man noch viele Spuren einer gross"Stadt antrift. Allein die Stadt Sumcrkenr, ist ein ganzbekannter Ort. Indessen scheint doch unweit Astrachan, «welcheHadschi Aivar Rhan vor diesem geheißen) wo die Wolga anfandsich in mehrere Arme zu zertheilen, der Ort zu seyn, wo dassStadt gewesen: denn es sind auch an beiden Seiten derUeberbleibsel einiger Städte vorhanden, die man vornämliehSalpetersieden genutzt hat.