148 Von den Entdeckungen im Nord. II. AbW» ^
haben ihre eigene Schrift, die auch von allen bena^ ^Karten Völkern angenommen ist, und fassen alle-Künsteund Wissenschaften sehr leicht. ^
Gegen Morgen gränzt dies Reich anRarh^gegen Westen an Turkestan, gegen Norden mit cin^gewißen Wüsten, und gegen Süden mit einer sehr rck eschen Provintz, welche zwischen Indien und Kathay liegt, dein der man Diamanten findet, und die da heißet ^
(eigentlich peinr). — Man sieht aus dem gesagtes "cdaß Haitho das Land Uigur hier beschreibt, nebst de§' d?Lande Gere. Allein woher es Tarsä heiße, ist firunbekannt.
Das Reich Tnrkestan gränzt gegen Morgen wReich Tarja gegen 2lbend an Rhorasmim. Geg^ >siMittag erstreckt es sich bis zur Wüste die vor Indi^ d<liegt. Es sind darinn nur wenige gute Städte. Diege^ o>sen Ebenen geben gute Weiden fürs Vieh. Die Einw^/ Fner sind daher fast durchgängig Viehhirten, und ihre W^nungen, Zelter und Hütten, die man versehen kann. Il/ 8Hauptstatt ist Ocerra (Otrar). Die Einwohner bau^ b
wenig Korn und keinen Wein. Sie trinken Bier v
Milch, und speisen Reis, Hirsen und Fleisch. ^ (
heissen Türken, folgen dem Islam und bedienen ^ Zder arabischen Buchstaben in den Städten. (
Das Reich Rhoraemin (KhuareSm) ist volkrei^ ^fruchtbar und angenehm, und man bauet viel Ke^aber wenig Wein darinnen; es ist mit guten und fefi^ >
Städten besetzt. Ihre Hauptstadt ist Borasma (K^ .
kang). Sie gränzen an eine Wüste von hundert Tage^'sen. Gegen Abend ist das Kaspische Meer. Geg^ ,Norden das Reich Rumänien. Gegen Süden (Ost^ ^
ans Reich Turkeftan. Die Einwohner sind Heid^lohne Schrift und Gesetz. Die Goldiner (Sogdiane^sind die tapfersten im Kriege, haben ihre eigene