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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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! 6v Von den Entdeckungen im Nord. ll Abseht

sii'.d und eine eigene Sprache haben, das Land erstrecktsich 12 Tagereisen. Man trist in den Gediegen sehr kost'bare schöne Steine an, die man Dalasse nennet, in de>ssBerge Sicinam, woselbst es dem Könige allein sts'stehet zu graben. Man findet daselbst auch Berge mitGangen von Lazursiein, den man für den besten in derganzen Welt halt; so wie auch Gange mit Silber, KuP^fer und Blei in grosser Menge. Die Witterung aberist daselbst sehr kalt. In dem Lande giebt es sehr schnellPferde, die ein so hartes Huf haben, daß sie keine Hui'eisen bedürfen. Man fangt im Gebirge Stecker Falke",(sialao sacer) Würgesalken, (k. I-MMun c.-inereu8 kriss)Taubengeyer, (k.üco Mnr Lriss.) und Sperber (k-i!coniln!-) die alle vortreflich sind, und den Einwohnern, diealle vorzüglich gute Jäger sind, zur Jagd dienen.bauen viel Weizen und Spelze, allein kein Olivenöl, so"'dern machen es von Nüssen und Sesam, welches unterallen Oelen das wohlgeschmackste ist. Die sehr viele"engen Pässe und Festen sehen die Einwohner, weg?"eines feindlichen Ueberfallö ausser aller Furcht. Di^Luft auf dem Gebirge, ist so gesund, daß die Kranke"sich durch eine Reise nach dem Gebirge fast allezeit erho'len, wie denn Marco Polo solches an sich selbst erlebthat. Auf dem Gebirge giebts Heerden von 420 bis ^6oo wilden Schafen, von denen man nur wenige fa"'gen kan. Die vornehmen Frauenzimmer verfertig^"sich von 6o bis 80 und sogar von ioo Ellen Mußli"eine Kleidung vom Gürtel niederwärts aufgeträufelt/wie ein paar Beinkleider, damit sie vom Gürtel niederwärts desto dicker erscheinen möchten, und die denndicksten ist, wird für die schönste von den Mannspeck^nen angesehen.

Gehet man von da etwa io Tagereisen, so fi"^man die Provinz Bascia (Vasch, am Flusse Vasch, ^in den Gihon fällt). Die Einwohner sind Götzen^,