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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
161
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H- Abschn. zur Zeit des Mittelasters. 161

und der Zauberei sehr ergeben; leben von Reis undE^seb, Hoden ihre eigene Sprache, sind sehr braun von»cnbe, und werden für sehr arglistig, treulos und grau-l^>n gehalten. Sie tragen Ohrringe von Gold mit Edcl-l^insn und Perlen.

Die Provinz Lhesmur (Khesimur, Khaschimir)^ etwa 7 Tagereisen von Dafchm. Die Einwohnerpaben ihre eigene Sprache, sind braun von Gesichtsfar-und die Frauenzimmer chngeachtet dessen sehr schön,^ie leben vornamlich von Iteis und Fleisch. Ihr Land^ mit Städten und Schlössern angebauet, und da sieWüsten und Gebirgen umgeben sind, so haben sie^ keinen Feinden was zu besorgen. Ihr König istjemanden zinsbar. Es giebt grosse und viele Versamm-^gen von Einsiedlern unter ihnen, die sehr mäßig undMaltsam leben, welche vom Volke sehr geehrt werden.

Einheimischen vsrgiessen kein Blut, und tödten"'ne Thiere, daher brauchen sie die MohammedanerSchlachten der Thiere, deren Fleisch sie verspeisen.Korallen werden bei ihnen hochgehalten und sehr^uer verkaufet.

Von Balaxiam kommt man zu vielen SchlössernWohnungen an einem Flusse, und endlich in die^'ovinz Vochan (Vocham, Vakhan an dem Flusse, "sch). Die Einwohner sind rechtschaffen und tapfer,^ haben ihre eigene Sprache, folgen aber dem Gesetzechvhaiuiueds. Ihr Herr ist dem Könige von Bnla-^>n unterwürfig. Gehet man aus dieser LandschaftIbvärts, so muß man beständig drei Tagereisen bergan.chen; man kommt aber zuletzt zu einer so hohen Gegend,man dieselbe für die höchste in der ganzen WeltZwischen zween Bergen findet man daselbst einenpichen See, von dem durch eine Ebene ein sehr schönerlauft, in welchem die besten und fettesten Weiden§orst. Sxsch der Schiffarch. L M