228 Von den Entdeckungen jtn Nord. H. Abschtl»
Dies nun ist das, was von Engroveland (E"'groneland, Grönland) bekant ist, durch die Nachrichtdes Nicolo Zeni, der gleichfals noch eine besondereNachricht giebt über einen von ihm entdeckten Fluß, sowie ich (Antonio Zeni) solchen auf der Karte verzeich-net habe. Zuletzt verfiel Nicolo Zeni, in eine Krankheit,weil er die scharfe Kalte nicht ertragen konte. Er reist?also kurz drauf nach Friesland ab, und starb daselbst-Er hinterließ zween Söhne, davon der eine IohaitNund der zweete Thomas hieö, welcher letztgenannt?gleichfalls zween Söhne hatte den Nicolo , den Batetdes berühmten Kardinal Aeno, und den Peter vondem die andern Zeni abstammen die noch am Lebe"sind.
Nachdem Nicolo gestorben war, kam sowohlsein Vermögen als auch seine Würde auf den AntonioZeni, denn soviel er auch bat und vorstellte, warbihm doch nicht vergönnet nach seiner Heimath zu kehren-Denn Zichmni, als ein Mann von großem Geiste undTapferkeit hatte beschlossen, sich zum Herren der See z»machen. Er bediente sich demnach des Raths und derGeschicklichkeit des Antonio, und verlangte, er sollt?mit einigen Schifflein westwärts siegeln, weil den Som-mer in diesen Gewässern durch seine Fischer einige sehtreiche und wohlbevölkerte Inseln waren entdeckt worden-Diese Entdeckung nun beschreibt Antonio in einem anseinen Bruder Bari gerichteten Briefe, indem wirdie veralteten (Italiänischen) Wörter nur verändert,sonst aber alles haben stehen lassen, so wie es da stand-(Dritter Brief.)
Vor 26 Jahren wurden 4 Fischer-Böte, welch?von einem grossen Sturme überfallen wurden, viel?Tagelang auf der See hin und her geworfen; nachdemder Sturm nachgelassen und es sich wieder aufgekläret
und