H-Abschn. zur Zeit des MitteMers. 287
j Die Stadt Succm'r in der Landschaft Tauglich
gelegen, ist gros und wohl bevölkert, und befindet sichin einer Ebene, durch welche unendlich viele kleine Flüß-i chen laufen. Sie ist reichlich mit Lebensrnitteln aller! Arten versehen, und man zieht daselbst Seide in grosserMenge mit den Blattern von schwarzen Maulbeerbäu-men. Wein wächst daselbst nicht, allein die Einwoh-ner verfertigen ein Getränke von Honig, nach Art desBieres. Von Früchten wachsen daselbst wegen der Kalteder Gegend keine andre, als Birnen, Aepfel, Apriko-sen und Pfersichen, Melonen und Angurien.
l Der Nhabarbar wächst in dieser ganzen Provinz,
j aber nirgends besser als auf einigen benachbarten hohen,
I felsichten (lallols monwAiw) Bergen: auf welchen viele
> Quellen sind, und Wälder verschiedener Arten hoherBäume: Das Erdreich aber ist von rother (rosso) Far-be, und durch den vielen Regen und die häufig laufen-den Bäche, fast beständig kothig. Die Pflanze hat ge-wöhnlich zwei Spannen lange Blätter, die unten engerund oben breiter sind: Sie haben ein wollichtes Wesenin ihrem Umfange; der Stengel, auf dein die Blätterwachsen, sind grün, und etwa eine Spanne und vier
> Zoll lang; die Blätter sind anfänglich grün, werdenl aber mit der Zeit gelb und verbreiten sich an der Erde.
In der Mitte wächst ein Stengel, welcher rund umBlumen trägt, welche die Gestalt der Nelken (vinlsinrimiunle) haben, und an Farbe milchweis und licht-blau z,nd. Der Geruch ist stark und widrig, so daßdie Blumen beides dem Gerüche und Gesichte mißfällig
sind.
die Mvgvlen aus Tschina verjagt hat'e. Wahrscheinlich war da-mals Tschi-rssng oder Liarsing Kaiser, der von i;rl-';ss.ganzer 4' Jahre regieret hat, und unter dem sich L'- Jmu c» mTschina festsetzten. Warum aber derselbe vom Had,chi MeyDaimir-Bhan genannt werde, ist mir gänzlich unbekattli -