Buch 
Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
289
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n. Abschn. zur Zeit des Mtlekalters. 289.

(deren eines den Werth von 20 Vcnetianischen Soldihat) verkaufen. Zu einer kleinen käst von Rhabarbarfür ein Pferd, die ganz trocken ist, braucht man 7 kä-sten grüner frischgegrabener Wurzeln. Frisch ist dieRhabarbar so bitter, daß mans nicht wagen darf, siezu schmecken. Wenn man die frisch ausgegrabenenWurzeln, nicht gleich in vier bis sechs Tagen reinigetund zerschneidet, so werden sie weich und faulen. InKathai wird die Wurzel nicht geachtet, und man bedientsich ihrer an einigen Orten statt Brennholzes, odevbraucht sie bey den Krankheiten der Pferde. Man grabtauch nicht mehr auf, als ausdrücklich bestellt wird. Manachtet aber desto mehr eine andere kleine Wurzxl, welcheauf den Rhabarberbergen von Succurr wächst und dieMan Mambroiii Tschin nennet, die auch sehr theuerist. Man reibt dieselbe auf einem Steins mit Rosen-waffer und salbet die Augen damit, da man denn einewunderwürdige Erleichterung verspühret. , In ganz Ka-thai macht man auch Gebrauch von den Blattern einerandern Pflanze, welche Tschrai Tschm (Thee vonTschina) nennet, die vornämlich in der kandschaft Wach-set, welche Rarschianfu heißet. Man laßt die getrock-neten Blatter in Wasser kochen, und nimt nüchtern einpaar Becher von diesem Absude, so heiß als möglich:da es denn zu Hebung der Kopfschmerzen, des Fiebers,des Magenweheö, der Gliederschmerzen und verschiede-ner anderer Krankheiten, besonders aber der Gicht sehrdienlich, erachtet wird.

In Ansehung des Weges, der von Succm'r undBampion nach Konstantinopel führet, erzählte Me-hemec Hadschj, daß er die Reise hin mitderKara-vane auf einem ganz anderen Striche gekommen sey,als zurück; denn da er eben die Reise zurück mit der Ka-ravane antreten wollte, hatten die Herren Tartarenwit den grünen Mühen, (die deshalb Icschil - Basth

Forst. Sesch. der Schiffarch. T " heiße»)