Buch 
Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
291
JPEG-Download
 

I!. AbschN. zur Zeit des Mittelalters. 291

und Marder zum füttern. Ihre schwarzen Hüte sindoben spitz, wie die Zuckerhüte. Weis ist die Farbe zurTrauer. Sie sind nicht von großem Wüchse. Sie be-dienen sich einer Druckerey zum Drucke ihrer Bücher.Von dieser Stadt Rampion hat man sechs Tagereisenbis zu Gama (Ganta, Kenta) und nur fünfe vonGama bis Succmr *). (Suckur beim Marco Polo).Von Succuir bis Räumt (Khamul, Kamst, Hamst,Hami, Khami, Camexu) kommt man in fünfzehn Tage-reisen. Hier fangen die Wohnungen der Muselmänneran und endigen sich die Wohnungen der Götzendiener.Von Ramul nach Turfon (Turfan) sind dreizehn Ta-gereisen. Von Turfon kamen sie durch drei Städte,davon die erste Lhialis (Chaliö beim Goez und auchCialis) zehn Tagereisen weit entfernet ist; die zweitewar Lhuchi sKuscha beym Goez) andre zehn Tagerei-se» davon; und zuletzt Acsu (Aksu, weißer Fluß) zwan-zig Tagereisen weiter. Von Acsu bis Cascae (Chas-car, Caßar, Kaschar, Hasicar) sind zwanzig Tagerei-sen durch eine schreckliche Wüste, denn bisher waren siedurch bewohnte Gegenden gezogen. Von Lascar sind2 ; Tagereisen bis Samarkand: vonSamarkand bisBochara, (Bokkara) in Loraßam (Khorasan) sind5; und von Bochara bisEri, (Heri, Herat), zwan-zig Tagereisen. Von Eri bis V-remi (Varami südöst-

T 2 lich

") Dies Sucuir welches auch oben S. 170. in des Marco PoloNachricht vorkommt/ hielt ich damals für die Stadt Souckoder Suck am Fluße Suck, der in den Pegufluß fallt imNorden von Tibet und südostwärts vom Loksnor: Allemdurch diese Nachricht des -Hadschi Mehemcr, bin ich nunüberzeugt worden, daß man diese S-adt weiter nordwärts amFluße Etzine-Moren vielleicht am See Sohuk, Suhuk oderSukuk, in welche» der obige Fluß hinein hellt/ suchen miiste;Es sind da Hohe Gebirge und auch Waßer und die ganze Lageschickt sich sehr gut zu den Rhabarberbergen, so wie sie vom Had«schi Nkehemer beschrieben ist worden.