292 Voyden Entdeckungen im Nord. H.AbschN.
sich von Kasbin in Jrakadschemi kommt man in fünfzehnTagen; denn von da nach Lasibin (Kasbin) in sechsund von Basibrn nach Golrania (Sultania) in vier,und zuletzt in sechs Tagen von Golrania nach TauriS(Tevris, Tebriz) einer großen Stadt.
Man ersiehet aus dieser umständlichen Ergänzungdes HadschtMehemec, daß der wahre Rhabarbarnicht das KKeuin pglinxirnm sey , wie man es jetzt seheoft noch dafür hält; sondern man lernt den Nachrichtendes Kollegienrath Pallas darüber beipflichten. Manerkennt ferner, daß die Lage- in der man den Rhabar-bar mit Nutzen in Europa pflanzen könnte, ein Bo-den im Gebürge seyn müste, der Mit vielem Wasserdurchströhmt wäre, der unten eine Unterlage von Steinhätte, und vielleicht stark eisenschüßig wäre. Derglei-chen Boden kann man wahrscheinlich im MansfeldischechHalberstädtischen, im Schlesischen Riesengcbürge und inOberschlesien sehr leichte finden. .'Zuletzt lernt man nochaus allen den Nachrichten, wie vie! es beim Rhabar-bar aus die rechte Zeit, seine Wurzeln aufzugraben, ausdie rechte Art ihn zu trocknen und zu reinigen ankomme;und vielleicht kann unsere Nachricht dienen, die Culcnrdes Rhabarbars auch in Europa und Teutschland undbesonders den Preußischen Landen zu befördern. End-lich so werden dadurch die Lagen der Oerter zwischen den<Kaspischen Meere und derTschinesischen Mauer genaustbestimmt.
?) Von der Gothischen Sprache.
x S. 128. und 209. findet man beim Rusbrnck und
dem Iosnphckr Barbars eine Nachricht von Goths"in der Krimm, welche eine dem Teutschen ähnlicheMundart sprachen. Busbeck und Vater Mohndock
hat-