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Topographie der sichtbaren Mondoberfläche. Erste Abtheilung / Wilhelm Gotthelf Lohrmann
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Instrumente und Beobachtungslocal.

Die Einrichtung der Schrauben ohne Ende, zum Stunden- und Deklinationskreise, sind -wiehei dem zuerst beschriebenen grossen Stative. Eben so die Thciluug dieser beiden Kreise.

C. Einen Fadenmikrometer, dergestalt eingerichtet, dass er an beide Fernröhre geschraubtwerden kann. Er ist im vierten Thcile der natürlichen Grösse auf Taf. B. Fig. 4, 5 und öabgebildet, und das zum Aufziehen der Fäden bestimmte Stück, in der halben wahren Grössein Fig. 7 verzeichnet.

Auf der untern Platte a sind die beiden Schienen b aufgeschraubt, zwischen denselben be-wegen sich zwei verschiebbare Platten c und d sanft und leicht.

Auf der Platte c ist das zum Aufziehen der stehenden Faden bestimmte Stück e mit einerSchraube f befestigt, und lässt sich um diese durch die beiden Gegenschrauben g so viel be-wegen als nöthig ist, um den stehenden Querfaden mit den beweglichen auf der Platte d genauparallel zu stellen.

Diese Platte d folgt den Drehungen der feinen Mikrometer-Schraube h, deren Schrauben-mutter i auf a fest ist. Auf i ist ein feiuer Tlieiistrich, der an den auf der Platte d auge-schraubten und für die einzelnen Schraubengäugc abgetheilte Stäbchen k die Zahl der gemachtenDrehungen angiebt, An der Schraube h befindet sich ferner der in 100 Theile gcthcilte Kreis1, um den Werth der nicht vollen Schraubengänge anzugehen.

Ist nun die Thcilung des Mikrometers in k und 1 auf Null gestellt, so kann der stehendeQuerfadeu auf e durch die Schraube m so gestellt werden, dass die Innern Kanten der Fädeneinander genau berühren.

An die Schienen b wird durch zwei Federn die Platte n gehalten, in welcher das Okulareingeschraubt ist. Durch das Trieb o kann diese mit dem Okular so gestellt werden, dass dieauseinander geschraubten Fäden in gleicher Entfernung vom Rande des Gesichtsfeldes erscheinen.

Unter der Platte a befindet sich der eingctheille Kreis p, der mit q in das Fernrohr fest-geschraubt und durch, eine kreisrunde Feder r gegen die Mikrometer-Platte a mehr oder we-niger gedrückt werden kann.

Der Mikrometer lässt sich um den Kreis p drehen, und an solchen in jeder Richtung fcst-klemmen. Die Thcilung dieses kleinen Kreises gestattet die Neigung einer Linie gegen eineandere bis auf ^ Grad zu messen.

Da Herr Inspector Blochmaun hei Construirung dos eben in seiuen Ilaupttheilen beschrie-benen Mikrometers, besonders auf die bequeme und sichere Aufziehung der feinen GoldfädenRücksicht genommen hat, so habe icb, um dicss näher angeben zu können, das eine dazubestimmte Stück e in der 7ten Figur in halber natürlicher Grösse abgebildet.

Hier sind s wer in Form halber Cyliuder ausgearbeitete Rundungen, in welche kleine Mes-singstäbchen passen, die durch Schräubchen darinn befestigt und angedrückt werden können.Den Querschnitt dieser Vorrichtung zeigt die nebenstehende Figur in t.