Beschreibung der Mündländer auf Section L
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eher Länge und 6° 37' 54" nördlicher Breite liegt, nach seinem Namen genannt. Dicss Gebirge hateinen Durchmesser von 3 Meilen, ist -wegen der Helligkeit von 8° seihst im Vollmonde gut sicht-bar und umgiebt eine, gegen die äussere Mondfläche sehr vertiefte Ebene, die einen Flächenraum von3 Quadrauneilcn hat. Ein Centralgcbirge habe ich auf ihr nicht bemerkt.
Hart an das Ringgcbirge der Grube anstossend, liegen südlich hohe Wallgebirge der Mondland-schaft O., auf deren Rucken sich zunächst dem Gebirge Bode ein kleines aber sehr tiefes Grübchen38. befindet, das man auch im Vollmondslicht sichet. Oestlich stossen niedere vielfach zerrissenegraue Gebirge des Sinus aesiuum an, in welchen das kleine Grübchen 39' durch besonders lebhaftesLicln hcrvortritl. Die nordwestlich von Bode gelegene Gegend ist ebener, hat ein helleres LieliL undbildet ein schönes grosses Thal, das sich bis P hinzieht.
§. 41 .
Her sch cl. * *) Das Andenken dieses thätigen Himmclsforschers zu ehren, habe ich das, nachmeinen 6 Beobachtungen in .2° 9' 7" östlicher Länge und 5° 37' 6" südlicher Breite liegende
Wallgebirge von 5,7 Meilen Durchmesser nach seinem Namen benannt. Die innere Ebene des Ber-schel, aul der sieh ein schönes Cenlralgehirge erlicht, hat 15,7 Quadratmeilen Fläche, erscheint un-ter 5° Helligkeit und liegt nach Schröters (Th. II. S. 5. u. 17.) zweifachen Beobachtungen 7900 Pa-riser Fuss senkrecht unter der höchsten Spitze des Wallgcbirgs. Die von diesem abgehenden Armereichen bis an den Ptolemäus und bilden daselbst mehrere schöne Bergrücken und Thäler.
Auflagen vergriffen, und ungemein viel zur Belehrung beitrugen. Ich erwähne nur: Seine Anleitung zurKenntniss des gestirnten Himmels. 9 Auflagen 17C>7 —1823; Seine Abhandlung über die Erscheinung derVenus vor der Sonne. 2 Aull. 1799; Seine Jahrgänge zur Kenntniss des Standes und der Bewegung derPlaneten. 1779 —1771 ; Seine Erläuterungen der Sternkunde. 3 Aull. 1778 — 1808 ; Seine Fcmlenelies Dia-logen über die Mehrheit der Wellen. 1780; Seine Vorstellung der Gestirne auf 34 Kupfertafeln. 2 Aufl.1782 — 1805 ; *Seine Abhaudluug über den Planelen Uranus . 1784; Seine Anleitung zur Kenntniss der Erd-kugel. 3 Aufl. 1786 _1S20; Seine Untersuchungen über die Planeten- und Cometenbahncn. 1791; Seine
Ptolemäus Beobachtung und Beschreibung der Gestirne. 1795; Seine Uranographie mit einem Verzeichnisvon 17140 Sternen und mit 20 Kupfertafeln. 1801 ; Seine astronomischen Jahrbücher, von denen im Jahr1823 der 51sto Band erschienen ist, und seine 1790 heransgegebene Himmelskugel.
*) Wilhelm Herscliel, geboren zu Hannover den 15. November 1738, arbeitete sich mit grösster Anstren-gung in den Wissenschaften empor, kam 1759 als Musikus nach England, ward 1766 Organist, m Bath,sludirte Optik und Astronomie mit unglaublichem I’leisse, und fand in dem wissenschaftlich blühendenEngland unter König Georg III. rühmliche Unterstützung. Er konnte sich jetzt ganz dem astronomischenWirkungskreise widmen, verfertigte ein 30- mul ein 40bissiges Telescop, entdeckte am 13. März 1781 zuBath in England mit dem 7 bissigen Telescop den Uranus und erweiterte die Grenzen unsers Sonnengebietsauf eine eben so unerwartete als erhebende Weise. Er erwarb sich die grössten Verdienste um die physi-sche Astronomie, lehrte uns die Oberflächen der Planeten genauer kennen, machte uns mit mehrern Mon-den derselben bekannt, stellte erhebende Betrachtungen über den Bau des Weltalls an und starb am 25,August 1822.