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Topographie der sichtbaren Mondoberfläche. Erste Abtheilung / Wilhelm Gotthelf Lohrmann
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Beschreibung der Mondländer auf Section II.

lauge Gebirge 74» das eine kleine Grube östlich zur Seite bat. Neben.den Gebirgen der Landschaft

M. liegt an der Grenze des Mare Nectaris das 10 Meilen lange Kettengebirge 75» das durch

mehrere vorstehende Kuppen auszeichnet und von verschiedener Höhe ist. Durch mehrere Bcrgkegclhangt dasselbe mit 71* zusammen, und umsehlicsst mit dieser Höhenkette und mit 74- die ganzeMondlandschaft M. fast kreisförmig auf der Ost- S'ud- und Westseite. In dem durch diese beideuBergreihen gebildeten, an einigen Stellen über 1 Meile breiten Thale , erkannte ich die auf der Charteangegebenen Grübchen.

N.) Dieses 6° helle Rundgebirge liegt in 21® 35' westlicher Länge uud 11° 30' südlicherBreite, und konnte auf dem vorliegenden Blatte nicht ganz gezeichnet werden. Es ist von mittlererHöhe, hat einen Durchmesser von 4 Meilen und umgiebt eine nicht besonders tiefe Grube.

Oestlicli von demselben liegen mehrere Bergkegel, die sich au die, mit Cyrillus und Theophilusverbundenen Hügelreihen anschliessen. Nördlich geht ein kleiner Bergrücken bis an das Hochgebirge77. Hache Landschaft, die N. umgiebt, ist von hellgrauer Farbe.

$. 75.

O.) Ein 4,5 Meilen im Durchmesser grosses Ringgebirge, das 8° hell ist, und bei jeder Be-leuchtung leicht gesehen werden kann. Es umgiebt eine sehr tiefe Grube, in der sich ein kleineshelles Centralgcbirge erhebt, das in 19° 40' westlicher Länge und 10° 20' südlicher Breite gelegenist. Das Randgebirge hat auf der Südseite eine OelFnung, und vereinigt sich hier mit einem vor-stehenden hohen Bergrücken, auf dem ich die Spur einer kleinen Einsenkung wahrnahm. AndereTliigelreihen berühren die Ostseile des Gebirgs. An dem grössten der unter diesen gelegenen Bcrg-kegel erkannte ich ein kleines Grübchen.

Am nördlichen Rande des Gebirgs O. liegen zwei kleine tiefe Gruben, deren Ränder sich mit derausgezeichnet hohen Bergkette vereinigen, die mit 'JJ. 78- und 79- bezeichnet ist. Diese Bergkette,deren höchste Kuppe sich bei 78* befindet, zeigt mehrere kleine Gruben, und bildet eiuige andere,grössere und flachere Vertiefungen am westlichen steilen Abhänge, der das Mare Nectaris begrenzt.Gebirgstrümmer liegen in dieser hellgrauen Fläche neben den grauen Vertiefungen. Das Gebirge 77.silänzt in 8° hellen Lichte.

n

P.) Dieses, dem vorigen benachbarte Rundgebirge liegt in 18° 30' westlicher Länge und 7°50' südlicher Breite, und hat einen Durchmesser von 6 Meilen. Zwei enge Tliäler trennen bei 80-und 81- den östlichen Theil des Gebirges von dem westlichen, uud scheinen Eingänge zur innernEbene zu bilden. Auf dieser erhebt sich eine niedere Centralhöhe.

Der westlichste Theil des Gebirges ist der höchste. Von 81. a n zieht er sich bis O. in einerununterbrochenen Kelle. Zwischen dieser und 78- gellt noch ein fast gleich hoher Bergrücken hin,welcher sich an 81- anschliessl und eine nicht unbeträchtliche Höhenreihe vor sich hat, die in derHochebene zwischen Alfraganus uud 79- Hegt, und neben welcher sich 3 kleine Gruben zeigen.

Neben dem östlichen Thoile des Randgebirges P. liegt ohnfern 80' noc h ein Ringgebirge von 3Meilen Durchmesser, mit Central-Erhöhung. Eine meistens 2,5 Meilen breite, 10 Meilen lange, mit