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Topographie der sichtbaren Mondoberfläche. Erste Abtheilung / Wilhelm Gotthelf Lohrmann
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Beschreibung der Mondländer auf Section IV.

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$. 107.

Zum Palus pulrediuis rechne ich noch die bergige Landstreckc

E. ) die am Fusse der Apennincn liegt, und von ihnen durch einen schmalen grauen Thalgrundgetrennt ist. Die Berge derselben erheben sich beträchtlich, reihen sich gruppenweise zusammen, ge-hen von 19- bis Huygcns, werden in der Nähe des letztem immer niedriger, und zeigen bei 22-eine kleine runde Vertiefung und ein hochgelegenes Thal. Nach den Apenninen hin haben sic uoihmehrere Hügel neben sich. Ihre Helligkeit beträgt 7°.

Die Rille, die von 19- bis 23- geht, ist 14 Meilen lang, nicht überall gleich lief, zieht sich ebensowohl über die Höhen als über die 6° helle Niederung hin, und scheint eine Fortsetzung der von19- zum Archimedcs gehenden Rille zu seyn. Ich sah sie 1824. am 5. Juny Ab. und 18. July Mg.und bemerkte beidemal, dass ihre tiefste Stelle sich neben dem Berge 23- befindet, wo sie eine sanfteHöhe hinangelu.

Nordöstlich neben den eben beschriebenen Gegenden liegt die Landschaft

F. ) die grössteutheils aus einer hellgrauen Niederung besteht und zwischen den Bergen E. undG- von 20 bis Marc imbrium geht. Ausser den Höhen, die als Fortsetzung des Berges 22- überdie vorerwähnte Rille gehen, und sich mit ciuigen Kuppen und Hügelrcihen an das höhere Landvon G. anschlicsscn, liegt auf der Ostseile der grossen Ebene das Gebirge 23» das das höchste devGegend ist und mehrere Bergkegel neben sich hat. Von ihm aus geht nordöstlich eine, von zweierhöhcicu Rändern und von mehrern Bergkuppen eingeschlossene, schon von Schröter bemerkte Rilleab, die, wie es scheint, mit der Rille zwischen 19* und 23 zusammenhängt, und die sich nach13,5 Meilen bei 24- lnit dem grossen Thalgrunde in G. vereinigt. Sie hat südöstlich gegen dasMare imbrium hin, eine etwas erhöhete und hellere Fläche neben sich, auf der sich mehrere be-trächtliche Bergkcgcl erheben.

Cr.) Dieses Gebirgsland ist durch ein mit Hügeln bedflektes Thal von Archimedcs getrennt undtheilt sich durch den breiten Thalgrund, der in einigen Krümmungen von Archimcdes zum Mareimbrium geht, in den südlichen und nördlichen Theil. ^

In dem erstem erhebt sich die grosse Bergkette 24 26- am beträchtlichsten. Sie ist bei 24-durch einige Schluchten getrennt, ohnfern welchen mehrere Höhen dem Mare imbrium zugehen. Zweikleine hier gelegene Grübchen mit erhöheten Rändern erkannte ich deutlich. Südlich und westlichder Bergkette liegt ein crliüheics Land, das eine grosse Menge Bergkegel zeigt, unter denen der mit25 bezeichnete der hellste ist.

In dem nördlichen Tlieile von G. befindet sich das grosse und hohe Gebirge 27- "dt seinen Berg-köpfen. Es crhrcitct sich in mehrern Seitenarmen, die sich von 28- his in die Nähe des Archimcdeshinziehen, und mit vielen sehr merkbar vorstehenden Bergkuppen bedeckt sind. Zwischen 27 unddem Mare imbrium erhebt sich bei 29- ein schöner Bergkegel, und neben diesem hegt in 7° 55'östlicher Länge und 24° 55' nördlicher Breite eine kleine helle tiefe Grube, deren Gebirge Schröter(Th. I. S. 262.) 3502 Fuss hoch findet. Von ihr aus verbreiten sich mehrere Bergadern über die