Beschreibung der Mondländer auf Section IV.
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T.) Neben der Niederung B. im Palus putredinis erbeben sieb diese steilen Berge, die von Q.durch einen breiten Tbalgrund getrennt, und nacli Schröter (Tb. I. S. 236.) 11797 Par. Fuss hochsind. Ihre sehr vorstehenden, im bellen Liebte glänzeudeu Bergrücken sind auch in hoher Beleuch-tung sichtbar und umgeben einige hochgelegene Flächen. Die grösste derselben zeigt ein Grübchen,sendet eine Schlucht nach dem Palus putredinis und ist von dem Bergrücken 82. begrenzt, der sichin den Gebirgen der Apenninen südwestlich bis zur hellen tiefen Grube §3* hinzieht, und nordwest-lich einen grossen, nach den Niederungen des Palus putredinis abfallenden Tbalgrund neben sich hat.Die von diesem Bergrücken und von T. abgehenden Höhenreihen verbinden sich mit der Grube
AratUS *), deren Tiefe Schröter (Th. I. S. 244.) der Tiefe des Conon gleich setzt und die hier-nach 3200 Par. Fuss beträgt. Das Ringgebirge dieser Grube hat zwei Meilen im Durchmesser undliegt in 4° 35' westlicher Länge und 33° 20' nördlicher Breite. Es verbindet sich mit den östlichgelegenen Höhen, die sich südlich tlieils neben dem Thalc bei JQ. hinziehen, thcils sich auch aufder westlich von diesem gelegenen Fläche verbreiten und hier ein tiefes Grübchen umschliessen. An-dere Höhen gehen westlich von dem Ringgebirge ab, und bilden einen Theil des hohen mit W.bezeichnetcn Bergrückens. Aralus glänzt zur Zeit des Vollmondes iu sehr lebhaftem Lichte und istleicht aufzufinden.
§. 121 .
Hadlcy. * ft ) Von T. durch einen tiefen Tbalgrund getrennt, erhebt sich dieses Gebirge nachSchröters 4 Beobachtungen (Th. I. S. 220 — 222.) im Mittel 12375 Par. Fuss. Es bildet mehrereBiegungen und sendet ein Thal dem Palus putredinis zu. Von ihm gehen südlich drei Bergarme ab,unter denen der grösste in der Nähe von 83- e i ne Spalte, und in dieser die Spuren einiger Einsen-kungen zeigt. Diese Bergarme sondern mehrere hochgelegene Ebenen ab, die an einigen Stelleu miteinander Zusammenhängen, und auf der Südseite durch die Höhen begrenzt werden, die zu dem gros-sen Gebirge 84- gehören, das auf seiner höchsten Kuppe eine durch ihr helles Licht ausgezeichnete,auch im Vollmonde sichtbare tiefe Grube zeigt, -welche fast 1,5 Meilen im Durchmesser hat, und iu7° -' westlicher Länge und in 24° 55' nördlicher Breite liegt. Das Gebirge südlich dieser Grube
Aratus . Ein sehr bekannter Dichter aus Solis iu Cilicien, 3er ums Jahr 242 vor Chr. ein astronomischesLehrgedicht fertigte, das eine genaue Beschreibung der Namen, der Stellung und Bewegung der Sterne undeinen Calender enthalt. Es ist Für die Geschichte der Astronomie von Wichtigkeit, und die grössten Astro-nomen und Philosophen des Alterlhums haben es studirt und kommendirt.
**) John Hadley , englischer Astronom und Viceprä'sident der königlichen astronomischen Gesellschaft inLondon , ist Verfasser mehrerer wissenschaftlichen Aufsätze, die sich in den Jahrgängen der Transactionspliilosophiques von 1723— 173G finden. Am bekanntesten ist er durch die Herstellung des, zum Messender Winkel auf der See besonders brauchbaren und bequemen Octanten. Dieses späterhin durch T. Mayerund Borda wesentlich verbesserte Instrument führt seinen Namen, obschon ihm die erste Idee zur Erfindungdesselben streitig gemacht wurde.
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