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1 (1758) Die Lehre von Erhaltung und Vermehrung des Vermögens des Staats, und mithin die Staatskunst, die Policey- und Commercien-Wissenschaft nebst der Haushaltungskunst / Johann Heinrich Gottlob von Justi
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XI
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Vorrede der erſten Auflage,Von der Nothwendigkeit und der Art und

Weiſe die oͤkonomiſchen und Cameral⸗Wiſſenſchaftenauf Univerſitaͤten zu lehren.

Die oͤfonomiſchen und Cameralwiſſenſchaften

K., als das Eigenthum unter den Menſchen

Miten

eingefuͤhret worden iſt, und die Repub 1entſtanden ſind. Denn ſo ſchwach auch die damalige Er-

kenntniß geweſen ſeyn mag: ſo haben doch die Menſchenbey Verwaltung ihres Vermoͤgens und in ihren Haushal-tungen gewiſſe Maaßregeln beobachten muͤſſen, die ihremEndzwecke gemaͤß geweſen ſind; und die Beherrſcher derRepubliken haben ſich genoͤthiget geſehen, ſowohl zur Ein-richtung des Staats, als zur Wirthſchaft und Verntung ihres, oder der Republik Vermoͤgens, gewiſſeten und Anordnungen zu machen. Eben dieſes aber iſt daWeſentliche von den oͤkonomiſchen und Cameralwiſſerſchaften. Jedoch auch die Lehren dieſer Wiſſenſchaften,oder ihr Vortrag in Schriften, iſt ſehr alt in der Welt.Wir finden ſchon in den Schriften des Ariſtoteles einigeTheile von dieſen Wiſſenſchaften abgehandelt; und wennAriſtoteles ſelbſt von dieſen Buͤchern nicht Verfaſſer iſt,wie in der That verſchiedene wichtige Zweifel darwider ge-macht werden koͤnnen: ſo kann doch deren Urheber 88vie