184 Von der Kenntniß
machen. Es gehoͤret vor die kleinen Kraͤmer undHoͤken, vielerley Waaren zu fuͤhren, welche in demeinzeln Verkaufe bloß auf den Einkauf und aufihre Koſten zu ſehen haben, und keiner großenWiſſenſchaft beduͤrfen.
§. 167.
Beydem Han⸗ Um nun dieſe verſchiedene Arten des HandelsI zu treiben; ſo werden verſchiedene Geſchaͤffte erfor-ſchafte, die Ge⸗- dert. Man kann dieſe Geſchaͤffte nach den zweyWenung der großen Hauptgeſchaͤfften, die alle und jede Kaufleutederen Verkauf. natuͤrlicher Weiſe haben, am beſten betrachten. Die-
ſe ſind die Gewinnung der Waaren und ihre Um-ſetzung oder Verkauf. Die Gewinnung der Waa-ren, welche zugleich die Zubereitung roher Waarenin ſich ſchließt, muß ſich abermals auf den Unter-ſchied gruͤnden, den wir oben gemacht haben, naͤm-lich, daß die Waaren entweder innlaͤndiſch oder aus-laͤndiſch ſind. Wir wollen zuerſt von der Gewin-nung innlaͤndiſcher Waaren reden.
§. 168.
Von der Ge⸗ Alle innlaͤndiſche Waaren kommen entweder auswinnung inn-
laͤndiſcher Waa⸗ dem Erdenbau, oder der Viehnahrung, oder denten.
Gewerben. Was den Erdenbau, beſonders dieBergmerke anbetrifft, welche viele Landesproductehervorbringen; ſo muß ein verſtaͤndiger Kaufmannentweder ſelbſt daran Theil nehmen, oder durch Vor-ſchuß, Verlag und dabey geſchloſſene vortheilhaftigeContracke die Waaren um einen guten Preiß zu er-halten ſuchen. In Anſehung der Landesproducte,die aus der Viehnahrung entſtehen, kann er durchbaare Zahlung, ein hoͤfliches Bezeugen und eine klei-ne Ergoͤtzlichkeit die Schaͤfer und andere Landleute,welche dergleichen zu verkaufen haben, am ene gr
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