540 Von dem Zuſammenhange
§. 518.Von der Unte⸗ Sodann gehoͤret zu der Erhaltung eines Landgu-de des Zu⸗ tes, daß deſſen Zuſand und Beſchaffenheit beſtaͤndigLandgutes, wor⸗ genau unterſuchet werde, und man muß hier allesdn verſniedene dasjenige anhero wiederholen und weiter anwenden,Tabellen nöthig was wir in den allgemeinen Haushaltungsregelnfind. von Unterſuchung des Vermoͤgens vorgetragen ha-ben. Beſonders muß man ſich angelegen ſeyn laſ-ſen, uͤber alle Theile der Wirthſchaft ordentliche undrichtige Inventaria zu halten, wie denn bey einemjeden, auch nur mittelmaͤßigen Landgute, folgendeInventaria unentbehrlich ſind: 1) ein Erb⸗ undFundbuch, wegen der Zinſen und Lehen; 2) einAckerinventarium, worinnen die Lagen, Graͤnzenund Wendungen der Aecker und Wieſen richtigverzeichnet, und die Nachbarn, Graͤnzſteine und an-dere Marken genau angemerket ſeyn muͤſſen; 3) einSchiff⸗ und Geſchirr⸗Inventarium, worinnen allesGeſchirr, Wirthſchafts⸗und Ackergeraͤthe verzeichnetſeyn muß; 4) ein Viehinventarium von allen Pfer-den, Rind⸗Schwein⸗ und Schafvieh. In allendieſen Inventariis muß die Guͤte und Beſchaffen-heit der einzelnen Stuͤcke bemerket ſeyn, und der Ab-gang, Zuwachs und neue Anſchaffung von Zeit zuZeit eingetragen werden. Damit man aber auchſolche Inventaria gleichſam auf einen Blick uͤberſe-hen koͤnne: ſo iſt es noͤthig, dieſelben in Tabellenoder Riſſe zu bringen*), wie wir oben von den Aeckerngezeiget haben(§. 464.); und die Tabellen von demSchiff und Geſchirre ſowohl, als dem Viehinventa-rio, muͤſſen wenigſtens alle Jahre neu verfertiget wer-den; bey welcher Gelegenheit der Hauswirth einegenaue und durchgaͤngige Unterſuchung derſelbenvornehmen kann.8) Wir liefern hierbey eine ſolche Tabelle, woraus derZuſtand eines Landgutes in Abſicht auf deſſen Nu-tzung