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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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43
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Ueber den spanischen Thronfolgekrieg. 4Z

bey der Theilung verbleiben werde. ^ Die Furchtdes Kaisers sey durch die geheimen Erklärungen Eng-lands und Hotlands gehoben, daß sie zur Erha tung oeTheilung nicht die mindeste Vorkehrungen ma )en. rwürde sich nicht geweigert haben dem Vertrag ryzu r -ten, wenn er nicht von den Seemächten Verst )rru g g ^habt, daß er deßwegen niemals von ihrer Eene ^u gtringstcn Nachtheil zu befürchten habe. — Ohne emeKrieg werde Frankreich nicht einmal dasjenige er )a ,was dem Dauphin durch den Vergleich angewiesen wer-be. — Weigere sich aber der König, dao Testamencin allen seinen Theilen anzunehmen; so opfere er a eRechte seines Hauses auf, welche von dem verstorbnenKönig lmd der spanischen Nation auf das u^r^banerkannt worden: man mache aus derselben Un of "den Kaiser und sein Haus, welches Frankreich so se )rabgeneigc sey, mächtig und zum Schiedrichter Euro-pas. - Der Kaiser habe sich eher der Gefahr aus-setzen wollen, alles zu verlieren, als mtt dem HauseBourbon in eine Theilung der spanischen Monarchie sicheinzulassen. — Wollte sich der König zu eurem Knegeentschließen, um die Verbindungen, die er mit Englandund den Niederlanden eingegangen, zu erfüllen; so seynichts gewisser als daß dieselben alle fast des KriegeSauf Frankreich wälzen werden; ja so bald der Krieg nurausgebrochen, würden sich diese schlüpfrigen Bundsgc-nossen für des Königs Feinde erklären, sie wurden sr )der Vollziehung eben desjenigen Vertrags widersetzen,welchen zu entkräften sich der König solch großes ge-denken gemacht. — Nehme hingegen der Konlg rar,Testament nach allen seinen Theilen an, so sey es zwarauch wahrscheinlich, daß Frankreich seine Rechte mrtdem Schwerd werde behaupten müssen. — ^

Krieg sey unstreitig für den Staat eine große Last; aberer würde auch noch ungerecht seyn, wenn derselbe umden Theilungövertrag in Erfüllung zu bringen unter-