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Ueber den spanischen Thronfolgekrieg.
sen, so sich unvorhergesehen zutragen kann , und Haupt-veränderungen gemeiniglich nach sieb ziehet, nicht erin-nern wollte. Dies alles werde ich entwickelt dem den-kenden Leser darstellen.
Derjenige Theil, dem bis dahin das Kriegsglückmeistens nachtheilig gewesen, suchte nicht nur den Frie-den aufrichtig, er wünschte sogar denselben durch allemögliche Mittel zu befördern und zu beschleunigen.Der Gegentheil, der wohl wußte wie so verunglim-pfend eine runde Abschlagung, vorrheilhafte und billigeFriedenöbedingnisse anzuhören, könne vorgestellt werden,verwarf die wiederholten Ansuchungen Frankreichs nichtöffentlich. Man verabscheuet es, für die Ursache ange-sehen zu seyn, daß das Kriegselend unsrer Hartnäckigkeitwegen noch langer ganze Völ'er drucken soll: aber wennman nur nicht ernstlich will, so hat man unzählbareVerwände, nicht nur die Hände offen zu halten, sondernauch alle Unterhandlungen so abzubrechen, daß dabeyder Unglimpf nach vieler Urtheil auf des Gegners Seitefallen muß. — Man handelte also.
Der President des großen Raths des Pariser Par-laments sollte dies große Werk noch gegen das Ende des'?ol!ten Jahrs anfangen. Wie so ernstlich es derKönig gemeint habe, den Frieden seinem Königreicheund Europa zu verschaffen, laßt sich aus diesem ange-zweifelt abnehmen, daß derselbe Befehl hatte, gegen dieAbgeordneten der Republik, Falls etwa» derselben Voll-machten nicht alle übliche Formalitäten an sich hätten,allen Zwistigkeiten sorgfältig auszuweichen: des Königsaufrichtiges Verlangen nach dem Frieden mehr mit Pro-ben als bloßen Worten an den Tag zu geben: ja bey derersten Unterredung, die ihm deswegen zugestandenwürde, anzuzeigen, daß der König für sich und seinenEnkel, um das vielfältige Elend des Kriegs zu hen.rnen,entschlossen sey, Spanien, Indien, Meiland und die
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