iz2 Dritte Abhandlung.
wenn Frankreich die Erösnung des Feldzugs nicht durchvoklkommneö Nachgeben abzuwenden wüßte; so sähe sichdann die Republik wegen verursachter Unkosten des Feld-zugs gedrungen, sich mit der angebotenen Barriere nichtzu begnügen, sondern auch zu derselben Valenciennesund Cambray zu fordern. Ja es würde, wenn Frank-reich den Feldzug erösnen ließe, ohnfehlbar dazu kom-men, daß die Bundsgenossen auf der pünktlichen Wie-derherstellung des pyrenäischen Friedens bestünden. —Nachdenkend war es auch, daß eben um die Zeit dieserUnterredung das pyrenaische Friedensinstrumenr indein Haag in der niederländischen Sprache ab-gedruckt, und unter jedermanns Hände ausgetheiltwurde, ohne daß man wissen konnte, auf wessen Be-fehl solches geschehen sey? — Von der Dusscn gabsich nicht weniger Mühe, die Erwartung Frankreichsdadurch nieder zu schlagen, daß die meisten Personenvon Wichtigkeit in der Provinz Holland den Frieden nichtsehr wünschten. Alle Schlüsse dieser Provinz, bezeugteer, hangen von mehr als fünfhundert Personen ab. Allediese seyen fest beglaubt, Frankreich sey auf das äußerstegebracht; sie seyen durch das Andenken an die vergange-nen Zeiten so sehr erhitzet, daß sie mit Hintansetzung al-ler Gegenvorstellungen nichts so sehr wünschten, als diegänzliche Entkrästung eines so mächtigen und ihnen sogefährlichen Nachbars. — Er allein beliebe in Goudaseiner Vaterstadt den Frieden; er habe aber gegen achtund vierzig, welche auf die Fortsetzung des Krieges drin-gen, zu kämpfen. — — Nur sein dermaliger Auf-enthalt in dem Haag hindere dieselben, über die neuestenAnträge Berathschlagungen vorzunehmen. - — ESsey also ein redlicher und uneigennütziger Rath, die An-kunft des Herzogs von Marlborough, die so vielen Zu-fällen ausgesetzt sey, da derselbe wahrscheinlich dem vor-läufigen Frieden neue Hindernisse in den Weg legenwerde, nicht abzuwarten, sondern dem Staacspensionaic