Ueber den spanischen Thronfolgekrieg. izz
h
H
)-
>t
s
i-
n
lt
b
s
n
>t
e
e
l-
e
o
a
t
seine äußersten Verhaltungsbefehle zu entdecken, und un-gesäumt dem Herzog vorzukommen.-
Diese Vorstellungen, welche freylich den Marquisschüchtern machten, würden ihn ohne Zweifel mit derEinwilligung seines Königs bewogen haben, sich so weitals er konnte herauszulassen, wenn nur die Abgeordnetenbey dem, was sie verlangten, bey dem, worüber sie schonihrer Herren Zufriedenheit bezeuget, unwankelbareStandhaftigkeit bewiesen hatten. Allein sie wankten,sie widersprachen immer sich selbst. HemslUb, derwichtigste, hatte doch dem Marquis gestanden, daßdie Befriedigung der Republik noch nicht Befriedigungfür den Kaiser, noch nicht für Englund, Savoyen —sey; und daß sie besonders in Absicht auf England dieseMacht nicht bereden könnten einen Frieden anzunehmen,der allein den vereinigten Niederlanden günstig sey: eineWahrheit, welche außer allem Streit lag, von der derMarquis nunmehr auch gänzlich überzeugt war, von derdas angenommene Gegentheil Frankreich in den unange-nehmen Fall einer den Frieden erkaufenden Macht ge-stürzt hatte. — Beyde Unterhändler wußten also garnicht, was sie lassen, oder thun sollten? Jedoch ent-schlossen sie sich, dem Pensionair die Absichten des Kö-nigs wegen Dünkirchen zu offenbaren, daß nämlich dieFestungswerke der Stadt lind aller umherliegenden Oer-ter geschleift, der Hafen aber für große Schiffe ganz un-brauchbar gemacht werden solle. So sollte England,Welches von Dünkirchen größere Gefahren als selbst dieRepublik zu befürchten hatte, über einen Artikel, derihm wesentlich war, zufrieden gestellt werden. —Dies sey zwar etwas, sagte Herr Heiiisius, aber nochtncht alles, was diese Macht an Frankreich fodern wür-be : — dennoch machten beyde unter sich die Verabre-dung , wenn dem Herzog bey seiner Ankunft selbst seinevvderungen würden eingestanden seyn, daß sie sich alö-
dann