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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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140
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I4Q Dritte Abhandlung.

Krieg durch den Bundsgenossen zugewandt habe. Ermüsse es als ein Werk der Vorsehung betrachten, daßacht Nationen, aus welchen das Kriegsherr derBundsge-rossen zusammengesetzt sey, so manches Jahr über soeinträchtig gehandelt, als wenn es nur ein einzigerMensch gewesen wäre. — Er war, wenn auch derKrieg wider seinen Wunsch müßte fortgesetzt werden,eines glücklichen Feldzugs so sicher und für den Unter-halt des Kriegsheers so unbesorgt, daß er für gewißnehmen könnte, es würde der englischen Flotte ein leich-tes seyn, die Lebensmittel so gar in Abbeville auszuschif-fen. — So selten solche fromme Gedanken bey demHerzog mögen aufgestiegen seyn, so hatte man denselbenihren wahren Werth nicht absprechen können, wenn erselbst mit denjenigen, denen das Friedenswerk anvertrautwar, von diesem Augenblike an solches aufrichtig, sowie es in ihrem Vermögen gestanden, erleichtert hätte.

«Zeinsms, der noch an dem gleichen Tage aus demMunde des Marquis von diesem Opfer Nachricht er-hielt, glaubte er hätte nunmehr genügsame Ursachen, ei-nen Waffenstillstand vermitteln zu helfen, wozu er,ehe Eorcy diese Erklärung im Namen seines Königsgegeben, gar nicht geneigt war.

Allein ob gleich diese Erklärung von Seiten Frank-reichs , die ganze spanische Monarchie an Oesterreich zuüberlassen, redlich gemeint war, so verursachten dochnicht nur die Art, wie Karln III. der ruhige Besitz dieserKrone versichert werden könnte, besonders da um ebenLiese Zeit die Nachricht aus Spanien von einem überdie Portugiesen erfochtenen Sieg einlangte, sondern auchdie für das deutsche Reich und den Herzog von Savoyengefoderten Abtretungen, so mächtige Schwierigkeiten, daßalle Bemühungen des Marquis, so wie alles Nachge-ben Frankreichs, vergeblich waren.

Der