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Ueber den spanischen Thronfolgekneg. 141
Der König Philipp beherrschte dazumal einen weitgrößern Theil von Spanien selbst als sein Gegner. Alledieser Krone gehörende Landschaften in Amerika erkann-ten ihn allein als ihren rechtmäßigen Oberherrn. Daßaber dieser Prinz sich den Verfügungen seines Großva.ters mit kindlichem Gehorsam unterziehen, daß er sichohne Widerstand zu thun in den Privalstand herabsetzenwürde, nachdem er in das neunte Jahr als König ge-handelt, — kam den Bevollmächtigten von Seitender Bundögenossen gar nicht wahrscheinlich vor. DerKrieg in Spanien mußte von ihnen annoch, wennFrankreich selbst in allen seinen Staaten des Friedensgenießen könnte, und vielleicht länger als nur einenFeldzug über, fortgesetzt werden. Unstreitig waren sieberechtiget von dem Marquis zu vernehmen, wie diesemächtige Schwierigkeit gehoben werden könnte? Des-sen Vorstellung, daß der Krieg in Spanien, nach den;Urtheil des Herzogs von Marlborough, weder schwer»och langwierig seyn könnte; daß Spanien selbst,wenn gleich die Nation annoch dem König Philipp er-geben bliebe, keinen langen Widerstand thun würde,so bald die französischen KriegSvölker zurück gerufenwürden, wozu sich der König aufrichtig verbindlich ma-chen wolle, — that ihnen kein Genüge. Man durstederselben das Betragen Frankreichs gleich nach demPyrenäischen Frieden entgegen setzen, und das, was Lud-wig XIV. dazumal für Portugal mit offenbarer Hint-ansetzung seiner Zusage gethan, würde dermal für denEnkel des Königs weit wahrscheinlicher wiederholetwerden. — Auch die Zusagy, daß der König seinemEnkel weder mittelbaren noch unmittelbaren Beystandleisten wolle, beruhigte nicht. Die Bundögenossendrangen auf wesentliche Sicherheit. Da der Pensio-nair Namens seiner Republik den Vorschlag that:Frankreich sollte an dieselbe sechs Platze, drey in Spa-nien selbst und in den Niederlanden Eambray, Va-
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