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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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146
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Dritte Abhandlung.

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Fall schlug Heinsius, da der Prinz Eugen sich schon enk«fernt hatte, vor: der König möchte sich mit den Rech«ten, welche ihm der münstersche Friedensschluß zuerkannthatte, so wohl in der Eigenschaft eines Landgraf, alsauch eines Landvogtö der X. Städte begnügen, ohne fer-nerhin über dieselben eine solche unumschränkte Herrschaftals er sich seit dem Frieden angemaßet hätte, auszuü-ben. — Es war aber diese Auskunft dem Marquisso zuwider, daß er nicht dem Pensionair, sondern demHerrn von der Dusten die erste Anzeige that, sein Königwolle in so weit nachgeben, daß Straßburg wie-derum als eine Reichsstadt dem Reiche zurück-gegeben werden sollte. — ")

Bey

s) Wenn nach dieser Unterhandlung in dem Haag, oderdurch diejenige, welche in dem nächstfolgenden flötenJahre zu Gertruydenberg gehalten worden, der KroneFrankreich der Frieden von den gegen dieselbe ver-bündeten Machten endlich wäre bewilliget worden, sohätte Straßburg also daS Glück genossen, nochmalseine freye Reichsstadt zu seyn. Wahrscheinlich wür-den die Bürger dieser wichtigen Stadt diese Verän-derung ihres Schicksals als wahre Glückseligkeit er-kannt haben: denn dazumal stund sie noch nicht volledreyßig Jahre unter der französischen Bcherrschuug.Allein zu dieser Zeit, 1784. da sie durch den Laufei-nes vollen Jahrhunderts an ihre Beherrschung ge-wohnt sind, würden sie es allem Anschein nach nichtmehr als ein wohlthätiges Geschenk der Vorsehungerkenne»:, wenn sie durch diese oder jene Veränderungder Staaten in den Stand einer deutschen unmittel-baren Reichsfreyheit wiederum versetzt würden. ZumBeweis dessen mag folgende Stelle dienen. „Gegen„das Ende des Sept. 178 k- wurde zu Straßburg ein„Jubiläum wegen der nun hundertjährigen Verbin-„dung der Stadt mit Frankreich prächtig begangen.„Unter allen den angestellten Beleuchtungen, Ballen,„Comedien, — nahm sich vorzüglich die bey diesem„Anlaß gehaltene Rede des Herren Lanrenz, Profes"