Dritte Abhandlung.
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zigen, welche aufrichtig den Frieden suchten. SaheTorcy daß die Kluft zwischen den Ansoderungcn seinerGegner und seinem öftern Nachgeben noch allzugroßsen, als daß er eine Vereinigung mit Grunde hoffenkönnte; so drang er immer in den Herrn Heinsms, ihmdie benöthigken Paßscheine zu seiner Rückreise ungesäumtzuhanden zustellen: dieser aber wußte den Marquis durchdie Vorstellung immer wieder zu beruhigen, die Sachenseyen allzuweit gekommen, als daß er ohne es zum Frie-den und Stillstand zu bringen, die Unterhandlung ab-brechen könne. Immer hielt er ihn mit noch mögli-chen anständigen Auskunftsmitteln, oder mit Zuredun-gen eines noch größer» Nachgebens auf. Deö Mar-quis eigene Ehre nicht ganz unverrichteter Sache n zurück-zureissen; des Königs sehnliches Verlangen Friedenzu erhalten; die Hosnung und die Vorstellung, daßdie Bundsvcrwandtcn, da ihnen in allen Hauptsachenvollkommen nachgegeben worden, endlich den Prinz Eu-gen ebenfalls mit Ernst zum Nachgeben bewegen wer-den, und daß man also auf Ncbenfoderungen nicht fer-ner mit Hartnäckigkeit bestehen werde, — bestimmtenihn seine Rückreise von einem Tage zum andern auf-zuschieben.
Alle Bevollmächtigten verglichen sich, noch einmal zu-sammen zu kommen. Dieses thaten sie immer in derWohnung des Herren Heinsüis. Daselbst sollte einvon dem President von Rouille' in Schrift gebrachtesMemorial vorgelesen werden, welches die sämtliche"Artikel enthielte, über welche man sich allbereitS vcrgli'chen hatte. Jeder Bevollmächtigte sollte demselben seineAnmerkungen beyfügen, damit man auch über das übri-ge desto leichter sich vereinigen möchte: dann sollte ma"untersuchen, durch welche Mittel ein Waffenstillstandkönnte fcstgeseht werden, um der Erösnung des Feld-zugs vorzubauen? und da man sich wegen des Elsaßund des HerzogS von Savoyen noch nicht verglichen,
nähme"