Dritte Abhandlung.
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genossen nur so lange eine Sicherheit der Zusage desKönigs seyn, bis der K. Philipp Spanien verlassenhatte, da dann diese Pfänder getreulich dem König wie-derum sollten zugestellt werden. Torcy hielt auch die-ses der Ehre seines Königs gleich nachrheilig, als denVorschlag des Prinzen Eugen. — Aber verwundernwird man sich auch nicht, daß dessen Gegengründe aufdie gegenseitigen Bevollmächtigten nicht die mindesteWirkung thaten: nämlich, „daß die Zusage und Ver-pfandung der Ehre des Königs, seinem Enkel, nachZurückberufung seiner Kriegsvölker, weder öffentlichnoch ingeheim, weder mittelbaren noch unmittelbarenBeystand leisten zu wollen, heilig solle erfüllt werden: —daß wenn der König Philipp keine andere Mittel mehrals die spanischen KriegSvölker und die Einkünfte derje-nigen Landschaften, welche ihn annoch als König erkann-ten, härte, er bald gezwungen seyn würde, den Kriegzu enden: — daß auf diese Weise, die Großen unddie Städte, um endlich den Frieden zu genießen, seineFeinde werden, ihn haufenweise verlassen und zu demKönig Karl übertreten würden: daß selbst der PrinzEugen so wohl als Marlborough bey ehemaligen Un-terredungen zugegeben, daß der Krieg in Spanien alleinnickt groß zu achten sey. — " Obgleich diese Gründeohne Wirkung waren, so geriethen doch diejenigen derBevollmächtigten, welche den Frieden nach so vieler Ar-beit aufrichtig wünschten, in nicht geringe Verlegenheit,daß keine der vorgeschlagenen Mittel weder sicher nochannehmlich gesunden wurden. Torcy, der diese Verle-genheit besonders bey dem Heinsius bemerkte, suchtedieselbe zu seinem Vortheil zu benutzen. Er beredtesich, sämtliche Bevollmächtigte hatten allen diesenSchwierigkeiten ausweichen können, wenn man nurdem K. Philipp das kleine Königreich NeapoliS, alseine SchadloShaltung gegen eines, das zwanzig Malwichtiger war, hakte zugestehen wollen. Hätte alsdcnn