Dritte Abhandlung.
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Dem Marquis mußte nach seiner Denkensart dieneue Federung unerträglich, und dem Ruhm seines Kö-nigs unanständig vorkommen, daß, so bald man sichüber den Waffenstillstand vereinbaret, eine von denjeni-gen Festungen, welche die neue Vormauer der Republikauszumachen bestimmt war, an derselben Kriegsvölkersollte übergeben werden, und sodann auch in einer be-stimmten Zeit die zwote: daß die Festungswerke zu Dün-kirchen geschleift und mit Verschüttung seines Hafens an-gefangen werden sollte, bevor noch der eigentliche Frie-densschluß zu Stande käme. Die einzige Gegenver-pstichtung der beyden Seemächte bestund darum, daßder Stillstand von ihrer Seite, bis zur Beendigung deseigentlichen Friedensschlusses, heilig sollte beobachtet wer-den. — Der einzige Grund, welchen man zur Unter-stützung dieser die Billigkeit und Gleichheit übersteigen-den Federung darbrachte, war, daß geraume Zeit hin-eilen könnte, bis die Ratificationen des Kaisers und desReichs einlangten. — Wie oft sind aber von demkaiserlichen Hofe, wenn es dessen Vortheil mit sichbrachte, die Ratificationen schleunig in den Niederlan-den angekommen? Wie oft ist dem Kaiser von demReiche, wenn dasselbe an einem Hauskriege seines Ober-haupts Antheil nehmen mußte, iin voraus Vollmachtertheilt worden, im Namen desselben die das Reich be-rührende Artikel wenigstens als verbindend zu unter-zeichnen ? Und wie manchmal geschahe diese Unter-zeichnung ohne eine besondere Vollmacht, einzig in dergewissen Erwartung daß die Ratification des Reichsnicht ausbleiben werde? Eorey gewann mit seinerVorstellung nichts, daß auf eine so unbillige, uner-hörte und ungleiche Art es unmöglich sey einenVergleich abzuschließen. — Doch die Härte die-ser Federung vermindert sich, wenn man betrachtet, daßTorcy sich weigerte, in Absicht der Räumung von Spa-niel! und daß der König Philipp von Frankreich keinen
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