Mette Abhandlung. -
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auch den Frieden auf noch härtere Bedingnisse zu erhol- rten al 6 die letztem gewesen, für sein größtes Glück anst- lhen müßte. -— Allernächst wäre auch diese Erwartungrichtig eingetroffen, wenn nur die Bundsgenossen oder ?eigentlicher die Triumvirs, sich nicht selbst verblendet ihätten, die letzte sich darbietende Gelegenheit, Gesetzgeber fFrankreichs und Ludwigs XIV. zu seyn, durch übertrie- sbene Härte, unnatürliche, ja den König beschimpfende Fo- sderungen, staatöklugzu gebrauchen. Gleich nach geendetem l
Feldzug beredete man sich in dem französischen StaatS- >kabinet, es sey die äußerste Nothwendigkeit, abermals <um eine Friedenszusammenkunft durch den von petkum lanhalten zu lassen. Freywillig entschloß man sich, weil »
die Waffen die Angelegenheiten der Krone gar nicht ge« i
bessert hatten, in einigen Punkten noch mehr nachzuge- ^ben, und noch schwerern Bedingnissen sich zu unterste- 1hen, als inan ehedem anzunehmen sich vorgesetzt hatte, <in der Hosnung dann auf einer andern Seite wieder zu lgewinnen. l
Bey den in dem vergangnen Jahre in dem Haag labgefaßten vorläufigen Friedensartikeln machte der gte, i
und dann der auf diesen sich beziehende Z7te Artikel daSWesentlichste aus. Frankreich sollte den König Phi-lipp bewegen, Spanien in Zeit von zween Monaten zuverlassen, und diese Monarchie nebst Sicilien an denKönig und Erzherzog Karl abzutreten. Zm Fall daßPhilipp in Güte sich hierzu nicht entschließen würde, sollteLudwig XI V. sich mit den vereinigten Mächten vereinba-ren, dienliche Maßregeln auszudenken, durch welchedieser Prinz zur gedachten Abtretung könne gezwungenwerden. Nur durch Handbierung zu dem letztem wurdeFrankreich ein zweimonatlicher Stillstand bewilliget.
Schon dazumal inag bey den Abgeordneten der Repu*blik, zuin Theil auch bey dem Herzog von Marlborough,der Gedanke gewaltet haben, Ludwig XI V. als ein Be-dingniß, ohne welches der Friede nicht zu erhalten wäre,