Vierte Abhandlung.'
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det, so lang gekrieget und Blut vergossen werden, bisdie Umstände eine ganz entgegengesetzte Lage bekamen,der Uebermuth gedemüthiget und furchtsam gemachet, ^Ehre und wahre Vortheile und Uebergewicht verschwurden, und das so sehr entkräftete Frankreich wiederum die ,gesetzgebende Macht werden könnte! — — !
„ Der Tausch, welchen die französischen Bevollmäch-tigten den Abgeordneten der Republik für die Abtretungder spanischen Krone antrugen, bestund anfänglich inden beyden Königreichen Neapolis und Sicilien, undden wenigen Festungen an der toscanischen Küste; oder,cS sollten dem König Philipp die Inseln Sicilien undSardinien, mit den gedachten Festungen verbleiben; !oder der König Karl sollte ihm das Königreich Arrago- !nien allein, mit Ausnahme aller Landschaften, welchevor der Vereinigung dieses Staats ;nic Kastilien dem-selben einverleibet gewesen, abtreten. Letztlich würdeman sich mit dem ganz unbeträchtlichen Königreich Na-varra begnüget haben, so wie dasselbe von dessen ehema-ligen Königen an das HauS Albret, und von demselbenan das regierende königliche von Bourbon hätte kommensollen. —" Frankreich hätte die Wahl eines dieserschwachen Königreiche den Bundsgenossen überlassen,vergnügt, wenn nur der König Philipp nicht wäre ge-müßigec worden, sich gleichsam von dem spanischenThrone in den Stand eines abgefundenen Prinzen voniGeblüt herabzulassen.
Um dem König Karl und dessen Bundsgenossen dieEroberung, oder die friedliche Abtretung Spaniens,welches man zu Versailles schon gänzlich verschätzt undverschmerzt harre, zu erleichtern, hatte der König alleseine in Spanien gestandene Kricgbvölker nach Frank-reich zurück berufe»: ein Umstand, gegen welchen aberder Gegentheil nicht wenig einzuwenden wußte.